Kaserne in Schwanewede soll bis zu 1000 Flüchtlinge aufnehmen

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Kaserne in Schwanewede

Schwanewede - Bis zu 1000 Asylbewerber sollen in einer Kaserne in der niedersächsischen Kleinstadt Schwanewede vor den Toren Bremens vorübergehend eine neue Bleibe finden.

„Die Situation spitzt sich dramatisch zu“, sagte Alexander Götz (SPD) vom niedersächsischen Innenministerium am Montag in Schwanewede. „Wir brauchen Notunterkünfte, die wir befristet öffnen.“ Allein an diesem Wochenende seien über 1000 Flüchtlinge in Niedersachsen aufgenommen worden.

Zunächst für acht Monate wird die Kaserne als Notunterkunft dienen. Nach den Planungen sollen bereits am 16. September die ersten Flüchtlinge in der Lützow-Kaserne untergebracht werden. Die Bundeswehr gibt - wie lange geplant - den Standort auf, letzte Soldaten werden bis Ende September abziehen.

„Die Menschen sollen die Chance haben, hier erst mal zur Ruhe zu kommen“, sagte Bürgermeister Harald Stehnken (SPD). Die Stimmung der Bevölkerung sei sehr gut, viele wollten helfen. Es sei aber eine große Aufgabe für die Gemeinde mit ihren rund 20 000 Einwohnern. In diesem Jahr kamen bislang 75 Flüchtlinge, insgesamt leben in der Gemeinde 200 Asylbewerber.
dpa

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