Gewalttaten angekünding

Schulen in Osnabrück und Göttingen per Mail bedroht

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Göttingen/Osnabrück - Per Mail verschickte Drohungen gegen Schulen haben in mehreren Städten Deutschlands die Polizei auf den Plan gerufen, darunter in Osnabrück und Göttingen.

In wortgleichen Schreiben wurde damit gedroht, dass es im Verlauf des Montagvormittags zu Gewalttaten kommen werde, wie die Polizei mitteilte. Teilweise fiel der Unterricht aus. Nachdem die genannte Frist abgelaufen war, nahmen die Schulen den Unterricht wieder auf.

Eine Polizeisprecherin bestätigte einen Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung", wonach der unbekannte Verfasser der Mails Bezug auf den Tod des mutmaßlichen IS-Terroristen Dschaber al-Bakr genommen habe. Dass tatsächlich ein Zusammenhang bestehe, sei jedoch unwahrscheinlich.

Allein in Sachsen gingen die Mails bei elf Gymnasien in Leipzig ein. In Niedersachsen waren fünf Schulen in Göttingen und vier in Osnabrück betroffen, wobei der Unterricht aber nicht abgebrochen wurde. In Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg gingen an zwei Gymnasien Drohungen ein. Im oberfränkischen Pegnitz wurde ein Gymnasium nach einer Drohung geräumt.

Zuletzt hatten Unbekannte Anfang September per Mail Anschläge an insgesamt acht Schulen in Braunschweig und einer Schule in Wunstorf angekündigt. Auch am Airport Hannover ging ein ähnliches Schreiben ein. Die Drohungen stellten sich als gegenstandslos heraus.

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