Mit Kettensägen

Schüler schnitzen weltgrößte Bärenskulptur

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Schüler und Lehrer arbeiten an der Fertigstellung des überdimensionalen Bären.

Saterland - Den weltweit größten Holzbären wollen Schüler im Saterland (Kreis Cloppenburg) schnitzen. Dazu benötigen sie schweres Gerät.

Die Mädchen und Jungen der Soesteschule in Elisabethfehn arbeiten bereits seit September mit Motorsägen an dem Kunstwerk, das aus Bohlen und Kanthölzern mit einem Volumen von insgesamt 61 Kubikmetern besteht.

Eintrag im Guiness-Buch?

„Mit einer Höhe von 9,40 Metern könnten wir damit im Guiness-Buch der Rekorde landen“, sagte Steffen Merla, der als Techniklehrer an der Förderschule arbeitet. Am Samstag soll der Holzbär fertig sein. Die Skulptur soll später versteigert werben, um mit dem Erlös die Materialkosten von 10.000 Euro zu decken. Überschüsse sollen an die Schule gehen und für einen gemeinnützigen Zweck gespendet werden.

Steffen Merla versucht an einem Bären aus Holz einen Arm anzubringen.

„Das Projekt passt aber auch gut zu unserem pädagogischen Unterrichtskonzept“, sagte Schulleiter Kai Kuszak. Die Förderschule engagiere sich für die emotionale und soziale Entwicklung der Schüler nach dem Motto: „Besondere Kinder brauchen besondere Angebote.“ So sollte im Unterricht etwas Langlebiges geschaffen werden, das dauerhaften Bestand habe.

Die Farbe besorgt ein Gasbrenner

In der Vergangenheit haben die Schüler bereits zwei Boote gebaut. Das Bären-Projekt ging jetzt in den Osterferien in die heiße Phase: Acht Schüler, ein Lehrer und ein Sozialarbeiter packten von morgens bis abends an, um die Bohlen und Kanthölzer mit Motorsägen in Form zu bringen. Die glatte Oberfläche wurde danach mit Fräsen aufgeraut, um eine wellige Struktur zu erzeugen. Anschließend sorgte ein Gasbrenner für eine dunkelbraune, bärentypische Farbe.

„Viel Arbeit, aber das macht Spaß und ist besser, als zu Hause herumzusitzen“, sagte Schüler Maximilian. Ob sich irgendwann ein Käufer für die tonnenschwere Holzskulptur findet, kann Merla noch nicht sagen. Aber er hat schon ein paar Ideen: „Die Stadt Berlin, ein Zoo oder Tierparks kämen infrage.“

dpa

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