Fahrer schwer verletzt

Schon wieder Lkw-Unfall an A2-Baustelle in Hämelerwald

Lehrte - Nur einen Tag nach einem schweren Unfall krachen auf der A2 in bei Hannover erneut Lastwagen ineinander. Politiker fordern nun ein besseres Baustellenmanagement. Seltener, aber dafür rund um die Uhr soll an der A2 gearbeitet werden.

Nur einen Tag nach einem schweren Lastwagenunfall auf der Autobahn 2 ist es an der gleichen Baustelle bei Lehrte erneut zu einer Lkw-Karambolage gekommen. Ein aus Berlin Richtung Hannover fahrender Sattelzug krachte bei Hämelerwald am Dienstagfrüh auf einen mit Schritttempo fahrenden Autotransporter, teilte die Polizei mit. 

Der 53 Jahre alte Fahrer und sein vier Jahre älterer Beifahrer wurden in ihrer Kabine eingeklemmt und schwer beziehungsweise leicht verletzt. Nach der Bergung durch die Feuerwehr kamen beide ins Krankenhaus. Der Fahrer des Autotransporters blieb unverletzt. Da bei dem Unfall auch vier geladene Neuwagen beschädigt wurden, summiert sich der Schaden auf 150.000 Euro. Es gab stundenlange Verkehrsbehinderungen. Am Montag war bei der Karambolage dreier Lastzüge bei Hämelerwald ein Fahrer getötet worden. Der Mann war ungebremst in ein Stauende gefahren.

Politiker plädieren für Dreischichtsystem 

Politiker der Hämelerwalder Ortsratsfraktion von SPD, FDP und Grünen riefen am Dienstag dazu auf, die Anzahl und die Dauer von Baustellen deutlich zu begrenzen. Trotz der damit verbundenen Kostensteigerung sei es sinnvoll, dass auf Autobahnen und besonders an bereits bekannten Unfallschwerpunkten auf Baustellen im Dreischichtsystem mit entsprechendem Personaleinsatz gearbeitet werde. 

„Die A2 ist derart dicht befahren, dass wir uns die folgenreiche Planung eines gemütlichen und bequemen Baustellenmanagements in Zukunft nicht mehr leisten sollten", erklärten die Ortspolitiker. Ebenfalls am Dienstagmorgen krachte es auf der A2 bei Alleringersleben in Sachsen-Anhalt nahe der Landesgrenze zu Niedersachsen. An einem Stauende Richtung Hannover fuhr ein Transporter auf einen stehenden Transporter mit Anhänger auf. Verletzt wurde niemand, aber es gab Staus. - dpa

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa-avis

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