Seit vergangenem Herbst

Zahl der Grippe-Toten in Niedersachsen auf 37 angestiegen

Hannover  - Die Grippewelle hat Niedersachsen erreicht. Laut Landesgesundheitsamt in Hannover ist die Zahl der bestätigten Grippefälle im Laufe des Februars sprunghaft angestiegen. Auch die Anzahl an Todesfällen ist deutlich gestiegen.

Update, 12. März, 12.35 Uhr: In Niedersachsen sind seit dem vergangenen Herbst 37 Menschen an Influenza gestorben. Insgesamt wurden seit Beginn der Grippesaison 7252 laborbestätigte Influenzafälle übermittelt, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Wochenbericht des Landesgesundheitsamtes in Hannover hervorgeht. Die Positivrate von Grippeviren lag bei 49 Prozent, blieb also unverändert hoch (Vorwoche 48 Prozent). Ob dies der Höhepunkt der Grippewelle sei, lasse sich nicht sagen. 

In den Kitas fehlten in der zehnten Kalenderwoche 13,8 Prozent der betreuten Mädchen und Jungen wegen akuter Atemwegserkrankungen. Damit ging die Zahl der erkrankten Kinder weiter zurück. Sie liegt deutlich unter der des Vorjahres. 2018 fehlten zu diesem Zeitpunkt 17,8 der Kita-Kinder.

Update, 5. März: Mittlerweile 27 Tote

In Niedersachsen bleibt die Zahl der Grippefälle auf hohem Niveau. Die Positivrate von Influenzaviren ist in der vergangenen Woche noch einmal leicht von 48 auf 50 Prozent gestiegen, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Wochenbericht des Landesgesundheitsamtes in Hannover hervorgeht. Übermittelt wurden innerhalb einer Woche 1.375 laborbestätigte Influenzafälle. Ob dies der Höhepunkt der Grippewelle sei, lasse sich nicht sagen, hieß es. Inzwischen starben landesweit 27 Menschen an Influenza, diese Patienten hatten nach Behördenangaben meist Vorerkrankungen.

Darüber hinaus fehlten in der neunten Kalenderwoche in den Kitas 14,6 Prozent der betreuten Mädchen und Jungen wegen akuter Atemwegserkrankungen. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zur Vorwoche.

Update, 26. Februar, Zahl der Grippefälle in Niedersachsen steigt

Seit Beginn der Grippesaison sind in Niedersachsen 23 Menschen an Influenza gestorben. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Wochenbericht des Landesgesundheitsamtes in Hannover hervor. Die Positivrate von Grippeviren sei noch einmal leicht von 43 auf 48 Prozent gestiegen, hieß es. 

Ob dies der Höhepunkt der Grippewelle sei, lasse sich nicht sagen. Allein in der vergangenen Woche wurden 1522 laborbestätigte Influenzafälle gemeldet, überwiegend handelte es sich um das A-Virus. Darüber hinaus fehlten in den Kitas 15,3 Prozent der betreuten Mädchen und Jungen wegen akuter Atemwegserkrankungen. Dies ist ein leichter Rückgang im Vergleich zur Vorwoche.

Die Grippe-Meldung vom 6. Februar

Bisher starben vier an Grippe erkrankte Patienten. Die Lage sei mit der vorigen Saison vergleichbar, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch. Seit Beginn der Saison wurden insgesamt 879 bestätigte Grippefälle gemeldet. Der Anteil der positiv auf Influenza getesteten Proben stieg auf 34 Prozent. Von einer Grippewelle wird ab einer Positivrate von 20 Prozent gesprochen.

In den Kitas fehlen derzeit zudem mehr als 17 Prozent der Mädchen und Jungen wegen akuter Atemwegserkrankungen. Der Westen und Südosten Niedersachsens sei besonders betroffen, im Norden gebe es weniger Erkrankungen, sagte der Sprecher. Die weitere Entwicklung lasse sich nicht vorhersagen. Nach der ungewöhnlich starken Grippewelle 2017/2018 haben sich in dieser Saison mehr Menschen impfen lassen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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