Schlägerei in Flüchtlingsheim: Ermittlungen gegen Sicherheitsdienst

St. Andreasberg - Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen in einem Flüchtlingsheim im Harz mit zahlreichen Verletzten ermittelt die Polizei gegen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes.

Gegen die vier Männer bestehe der Verdacht der Körperverletzung, sagte ein Sprecher am Dienstag. An der Auseinandersetzung in einer als Erstaufnahmeeinrichtung genutzten früheren Klinik in St. Andreasberg sollen am 27. November etwa 150 Menschen beteiligt gewesen sein. Die Polizei, die den Streit mit einem Großaufgebot an Beamten beenden musste, setzte anschließend eine Ermittlungsgruppe ein, um den Sachverhalt aufzuklären.

Nach dem derzeitigen Stand richte sich der Verdacht der Körperverletzung gegen vier Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, sagte der Polizeisprecher. Den bisherigen Zeugenvernehmungen zufolge hatte es zunächst verbalen Streit gegeben. Flüchtlinge hätten sich dann den Anweisungen des Sicherheitsdienstes widersetzt. Dessen Mitarbeiter sollen dann körperliche Gewalt angewendet haben. Mindestens zehn Flüchtlinge wurden verletzt. Zwei davon wurden ins Krankenhaus gebracht, konnten aber nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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