Schausteller aus Niedersachsen verurteilt

Fünf Jahre Haft für versuchten Totschlag mit Aluminiumstange

Fulda - Wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Totschlags hat das Landgericht Fulda am Montag einen Schausteller aus Niedersachsen zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Der Mann aus Bakum hatte gestanden, auf dem Bad Hersfelder Lullusfest zwei Menschen mit einer vierkantigen Aluminiumstange geschlagen und verletzt zu haben. Das Urteil entsprach dem Antrag des Nebenklage-Anwalts. Der Staatsanwalt hatte zehn Monate weniger gefordert. Auf dem Lullusfest im Oktober 2014 war ein Streit zwischen Bad Hersfeldern und Schaustellern eskaliert. Der Angeklagte hatte mit mehr als 2,5 Promille Alkohol im Blut und offenbar in seiner Ehre gekränkt mit der Stange zugeschlagen.

Dabei nahm er laut Richter den Tod eines 39-Jährigen in Kauf. Ohne Notoperation wäre das Opfer gestorben. Der Mann war zwei Wochen lang im Koma, ein halbes Jahr im Krankenhaus und ein Vierteljahr in der Reha. Er musste wieder laufen und sprechen lernen und ist noch immer arbeitsunfähig. Außerdem hat er einen Tinnitus und hat seinen Geruchs- und Geschmacksinn verloren. Der Angeklagte hat ihm 10 000 Euro Schmerzensgeld gezahlt.
dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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