Rund 1500 Menschen demonstrieren gegen Fremdenhass

+
Rund 1500 Menschen demonstrieren in Barsinghausen gegen Fremdenhass.

Barsinghausen - Rund 1500 Menschen haben am Mittwoch nach dem Brandanschlag auf ein geplantes Flüchtlingsheim in Barsinghausen gegen Fremdenhass demonstriert.

Mit Transparenten wie „Null Toleranz für Brandstifter“ und „Keine Macht den Doofen“ protestierten die Teilnehmer gegen Rassismus. Initiator der Demonstration bei Hannover unter dem Motto „Für unser Barsinghausen: weltoffen, mitfühlend und hilfsbereit“ ist das Bündnis „Barsinghausen ist bunt“.

Schon im Aufruf zur Demonstration hieß es im Internet: „Diese Stadt gehört nicht den Brandstiftern. Sie werden ihr Ziel nicht erreichen.“ Die Veranstalter unterstrichen: „Wir werden weitermachen zum Wohl der Stadt und der Menschen. Das Flüchtlingsheim wird entstehen.“

Am vergangenen Samstag hatten unbekannte Täter den Rohbau in Brand gesetzt. Wegen geöffneter Gasflaschen im Gebäude bestand Explosionsgefahr. Nach Angaben der Polizei entstand ein Schaden von 100 000 Euro, Menschen wurden nicht verletzt. Bis Ende März hätte das Gebäude für 48 Menschen bezugsfertig sein sollen. Die Täter konnten bislang nicht ermittelt werden. Die Stadt lässt nun prüfen, ob der Bau nur saniert oder neu errichtet werden muss.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Sommerreise durch den Landkreis Diepholz - der Mittwoch

Sommerreise durch den Landkreis Diepholz - der Mittwoch

Hochwasser-Einsatz der Verdener Feuerwehren

Hochwasser-Einsatz der Verdener Feuerwehren

Vorsicht: Hier lauern im Haushalt die meisten Keime

Vorsicht: Hier lauern im Haushalt die meisten Keime

Schnittvorlage: Tomaten einfach häuten

Schnittvorlage: Tomaten einfach häuten

Meistgelesene Artikel

Hochwasser: Talsperre bei Wernigerode droht, überzulaufen

Hochwasser: Talsperre bei Wernigerode droht, überzulaufen

180 Feuerwehrleute aus Verden in Hildesheim im Einsatz

180 Feuerwehrleute aus Verden in Hildesheim im Einsatz

Ekeltief „Alfred“ setzt Südniedersachsen unter Wasser

Ekeltief „Alfred“ setzt Südniedersachsen unter Wasser

Hoverboard-Nutzern drohen hohe Strafen

Hoverboard-Nutzern drohen hohe Strafen

Kommentare