Sicherungsverwahrte im Hungerstreik

Rosdorf - Aus Protest gegen die ihrer Ansicht nach zu schlechte Unterbringung sind Sicherungsverwahrte in der Justizvollzugsanstalt Rosdorf in den Hungerstreik getreten.

Nach Darstellung von Anstaltsleiterin Regina Weichert-Pleuger haben 13 Männer in einem Brief an das niedersächsische Justizministerium kritisiert, sie würden wie normale Gefangene behandelt. Die Vorgabe des Bundesverfassungsgerichtes, Sicherungsverwahrte besser unterzubringen als Häftlinge, werde nicht eingehalten. Weichert-Pleuger wies diese Darstellung zurück.

Nach ihren Erkenntnissen nehmen bisher zwei Sicherungsverwahrte am Hungerstreik teil. Sie sollen täglich von einem Arzt untersucht werden. In der JVA Rosdorf bei Göttingen befindet sich seit Mai dieses Jahres die zentrale Sicherungsverwahrung des Landes Niedersachsen. Von 45 Plätzen sind bisher 23 belegt. In einem Neubau auf dem JVA-Gelände mit vergleichsweise hohem Wohnkomfort werden als gefährlich eingestufte Verbrecher nach Verbüßung ihrer Haftstrafe untergebracht. dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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