Ritterhude: Chemiefabrik sucht neuen Standort

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Explodierte Chemiefabrik in Ritterhude (Archivbild)

Ritterhude - Nach der Explosion einer Chemiefabrik in Ritterhude bei Bremen suchen die Eigentümer einen neuen Standort für ihre Aktivitäten. „Sowohl die Gemeinde wie der zuständige Landkreis haben dem Unternehmen deutlich signalisiert, dass man dort nicht mehr willkommen ist“, sagte Unternehmenssprecher Hansgeorg Klose am Donnerstag.

Nach einem neuen Standort werde auch in anderen Bundesländern gesucht, sagte er. Ausdrücklich widersprach das Unternehmen Darstellungen, es wolle Niedersachsen wegen zu strenger Auflagen verlassen. „Die Umweltstandards ähneln sich in allen Bundesländern“, betonte der Sprecher. Der „Weser-Kurier“ hatte unter Berufung auf den Inhaber der Firma berichtet, die Kontrollwut niedersächsischer Behörden schrecke potenzielle Verhandlungspartner ab.

Die Entsorgungsfirma für Chemieabfälle war im September 2014 mitten in einem Wohngebiet explodiert. Ein Mitarbeiter kam ums Leben. Viele Häuser wurden beschädigt. Mehrere Familie verloren zeitweise ihr Zuhause. Die Ursache für das Unglück ist noch unklar. Über die Zukunft des mittlerweile geräumten Geländes soll frühestens nach der Auswertung von Bodenproben entschieden werden, die in den kommenden Wochen bei Bohrungen entnommen werden.
dpa 

Explosion in Ritterhude

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