Revision eingelegt: Notorischer Brandstifter will kürzere Strafe

Lüneburg - Der Fall eines notorischen Brandstifters aus Mecklenburg-Vorpommern, der im benachbarten Niedersachsen zündelte, wird den Bundesgerichtshof beschäftigen.

Der Verteidiger des 24-Jährige habe Revision gegen das Urteil eingelegt, sagte eine Sprecherin des Landgerichtes Lüneburg am Donnerstag. Der Mecklenburger hatte im Prozess gestanden, im Sommer 2015 sechs Brände im Wendland gelegt zu haben. Das Lüneburger Gericht hatte den Rettungshelfer vor einer Woche zu fünf Jahren und drei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Der 24-Jährige hatte vorher schon in Westmecklenburg Brände gelegt und war dafür zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Im Kreis Lüchow-Dannenberg waren Scheunen, leere Wohnhäuser und ein altes Hotel in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand. Der geständige Mann war Ermittlern an den Tatorten aufgefallen. Als Motiv hatte er im Prozess berufliche Frustration angegeben. Als Helfer habe er nach Brandeinsätzen die Anerkennung und Aufmerksamkeit bekommen, die ihm im Beruf versagt geblieben sei. Die Staatsanwaltschaft wollte sechs Jahre und vier Monate Haft, die Verteidigung maximal fünf Jahre. Ein Sachverständiger habe den jungen Mann für steuerungsfähig gehalten, aber eine Therapie in der Haft empfohlen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Der Freimarkt am Donnerstag

Der Freimarkt am Donnerstag

Reise in die Breitachklamm in Oberstdorf

Reise in die Breitachklamm in Oberstdorf

257ers reißen die Halle 7 ab

257ers reißen die Halle 7 ab

257ers reißen die Halle 7 ab

257ers reißen die Halle 7 ab

Meistgelesene Artikel

Landtagswahl 2017 - Vorstellung der Parteien

Landtagswahl 2017 - Vorstellung der Parteien

Auffahrunfall mit fünf Verletzten auf der A1 bei Lohne

Auffahrunfall mit fünf Verletzten auf der A1 bei Lohne

Räumdienste starten am Wochenende in die Saison

Räumdienste starten am Wochenende in die Saison

Länderzentrum für Niederdeutsch in Bremen gegründet

Länderzentrum für Niederdeutsch in Bremen gegründet

Kommentare