32 Prozent mehr

Rekordjahr für Störche

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Störche.

Hannover - Die Störche haben sich davon gemacht Richtung Süden. Seit Jahrzehnten haben nicht mehr so viele in Niedersachsen gebrütet wie in diesem Sommer. Auch bei den Jungstörchen gab es einen Rekord.

In diesem Jahr haben so viele Störche in Niedersachsen und Bremen gebrütet wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Insgesamt zogen die 772 Weißstorchpaare im Sommer 1497 Jungtiere auf, 32 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtete der Naturschubund Nabu. Bei der Aufzucht waren die Störche damit so erfolgreich wie zuletzt vor 44 Jahren. Elf der Paare brüteten in Bremen.

"Regional gab es jedoch Unterschiede", sagte am Donnerstag Hans-Jürgen Behrmann, der beim Nabu zuständig für den Weißstorchschutz ist. "Der wichtigste Faktor für die positive Entwicklung ist, dass immer mehr von den sogenannten Westziehern bereits in Spanien überwintern. So gibt es geringere Verluste."

Besonders viele Junge schlüpften in der Region Hannover, im Heidekreis sowie in den Kreisen Celle, Verden, Stade und Cuxhaven. Während die Westzieher schon früh zurückkommen und vom reichhaltigen Nahrungsangebot profitieren konnten, sah es für die Ostzieher über den Balkan schlechter aus. "Sie hatten so nicht mehr die gleichen günstigen Voraussetzungen wie die Frühbrüter", sagte Behrmann.

Seit 1970 sind ehrenamtliche Storchenbetreuer flächendeckend im Einsatz, um die Tiere zu zählen. Im vergangenen Jahr hatten hierzulande 746 Weißstorchpaare gebrütet und dabei 1137 Jungvögel großgezogen.

"Anders als in den letzten Jahren gab es keine wesentlichen Verluste durch kalten Dauerregen", sagte Behrmann. "Es bestehen gute Aussichten, dass sich der Anstieg in den kommenden Jahren fortsetzt."

Nabu-Informationen zum Weißstorch

Storchenpflegestation Wesermarsch

Storchenbetreuer Celle und Gifhorn

Nabu zum Storchennachwuchs

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