Schnellerer Takt und Nachtverbindungen

Mehr Züge für Niedersachsen: Regionalverkehr wird ausgeweitet

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Regionalbahnen sind ab Dezember öfter in Niedersachsen und über die Grenzen des Bundeslandes unterwegs.

In Niedersachsen fahren ab Dezember mehr Züge, um die Menschen schneller von A nach B zu bringen. Nicht zuletzt Reisende, die von Bremen nach Osnabrück ins Ruhrgebiet fahren, profitieren von den Änderungen.

  • Mehr Regio-Züge in Niedersachsen ab Dezember
  • Umsteigen in Osnabrück geht schneller
  • Freizeit- und Nachtverbindungen verbessert

Hannover - Der regionale Bahnverkehr in Niedersachsen wird zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember mit neuen Linien und zusätzlichen Fahrten verbessert. Wichtigste Neuerung ist die Einführung einer stündlich verkehrenden Regionalexpress-Linie zwischen Osnabrück, Münster und dem Ruhrgebiet bis Düsseldorf, teilte die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) am Donnerstag mit. Zwischen Osnabrück und Münster entsteht ein 30-Minuten-Takt. Abgeschafft werden in Osnabrück die langen Wartezeiten beim Umstieg zwischen den Regionalzügen aus dem Ruhrgebiet und Richtung Bremen.

„Mit zusätzlichen Zugverbindungen entsprechen wir der wachsenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Verkehrsmitteln“, sagte LNVG-Geschäftsführerin Carmen Schwabl. „Wo es möglich ist, werden auf stark nachgefragten Strecken dichtere Takte eingeführt.“ Das gelte unter anderem für die Strecken Hannover-Bremen sowie in den Räumen Hildesheim, Göttingen, Lüneburg und besonders Osnabrück.

Mehr Freizeit-Ziele ohne Auto erreichbar machen

Auch im Freizeitverkehr auf Regionalstrecken gebe es viele neue Fahrten, so dass Menschen häufiger ohne Auto Kultur- oder Ausflugsangebote wahrnehmen könnten. Grenzen bei Verbesserungen gebe es derzeit durch Baustellen, überlastete Strecken und fehlende Lokführer, so Schwabl.

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Zusätzliche Nachtverbindungen kommen an den Wochenenden zwischen Hannover und Bremen. Bei der S-Bahn Hannover wird zum Fahrplanwechsel zwischen Hildesheim und Lehrte im Berufsverkehr ein Halbstundentakt mit Anschluss nach Hannover eingeführt. An den Wochenendnächten werden die nach Hameln fahrenden Züge bis nach Bad Pyrmont verlängert. Im Nachtsternverkehr gibt es künftig auch zwei Fahrten von Hannover durch den Kreis Schaumburg nach Minden. Zwischen Hannover und Bad Harzburg gibt es ein zusätzliches Früh- und Spätzugpaar. Zusätzliche Fahrten gibt es auch zwischen Lüneburg und Lübeck.

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dpa

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