„Unnötige Strahlenbelastung vermeiden“

Radioaktiv belastete Pilze: Bundesamt für Strahlenschutz warnt Sammler

Zu sehen ist die Präsidentin vom Bundesamt für Strahlenschutz, Inge Paulini. Neben ihr ist ein Pilz platziert. Im Hintergrund ist das Gebäude ihrer Behörde zu sehen.
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Das Bundesamt für Strahlenschutz in Form von Präsidentin Inge Paulini warnt vor radioaktiv belasteten Pilzen. (kreiszeitung.de-Montage)

Eine Warnung für Pilzsammler in Wäldern spricht das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) aus. Diese könnten radioaktiv belastet sein. Diese Pilze sind betroffen.

Salzgitter – Obacht vor Pilzen in Wäldern: dies gilt umso mehr, da das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vor radioaktiv belasteten Pilzen warnt. Vor allem in Süddeutschland würden einige Pilzarten erhöhte Mengen des radioaktiven Isotops Cäsium-137  aufweisen. So heißt es im aktuellen Bericht vom BfS, über den am Donnerstag, 16. September 2021, informiert wird.

Behörde:Bundesamt für Strahlenschutz
Gründung:1. November 1989
Aufsichtsbehörde:Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Hauptsitz:Salzgitter, Niedersachsen
Staatliche Ebene:Bund

Bundesamt für Strahlenschutz warnt Sammler vor radioaktiv belasteten Pilzen

„Das radioaktive Cäsium stammt noch immer aus dem Reaktorunfall in Tschernobyl vor 35 Jahren“, heißt es in diesem Kontext von Präsidentin Inge Paulini. Die generelle Empfehlung vom Bundesamt für Strahlenschutz: „Gelegentlich auch höher belastete Pilze zu verzehren, ist zwar nicht verboten. Dennoch sollte man sich über die üblicherweise stärker belasteten Pilzarten informieren und sie im Wald stehen lassen, um eine unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden“.

Vor allem bei den Pilzarten Maronenröhrlingen, gelbstieligen Trompetenpfifferlingen sowie bei verschiedenen Schnecklingsarten seien hohe Cäsium-Werte gemessen worden. Unbedenklich seien hingegen beispielsweise der Blutende Wald- sowie Zuchtchampignon.

Atomkatastrophe von Tschernobyl: Cäsium lagert sich auf Pilzen in Wäldern ab

In einer Mitteilung des Bundesamtes heißt es, dass stärker belastete Pilze vor allem in Regionen zu finden sind, in denen nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl überdurchschnittlich viel Cäsium abgelagert wurde. Laut dem Pilzbericht seien dies vor allem Gebiete im Süden Bayerns wie zum Beispiel der Bayerische Wald.

Hinzukommen aber auch das Osnabrücker Land sowie Teile entlang der Leine zwischen Hannover und Göttingen, entlang der Elbe zwischen Schwerin und Magdeburg sowie Lübeck. Doch sei die Belastung in den vergangenen Jahren auch zurückgegangen. Vereinzelt würden aber weiterhin Werte von 4000 Becquerel gemessen. Zur Einordnung: Der Grenzwert für Pilze im Handel liegt bei 600 Becquerel. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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