Aus Rache getötet: Mutmaßlicher Täter kommt vor Gericht

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Das Landgericht Göttingen.

Göttingen - Er soll seinen früheren Mitbewohner aus Rache erschossen haben, nun kommt ein 28-Jähriger vor Gericht: Wegen Mordes muss sich der Mann vom 3. November an vor dem Landgericht Göttingen verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, sein Opfer im Februar mit einer SMS auf ein Feld in Reiffenhausen bei Göttingen gelockt und dort mit mehreren Schüssen getötet zu haben. Der 27-Jährige war mit seinem E-Bike zu dem Treffpunkt geradelt und soll noch versucht haben, die Polizei per Notruf zu informieren. Seine Leiche wurde erst knapp zwei Wochen nach der Tat entdeckt. Zuvor war der 27-Jährige als vermisst gemeldet worden, tagelang wurde nach ihm gesucht.

Das Opfer soll den 28-Jährigen laut Anklage wegen kleinerer Straftaten bei der Polizei angezeigt haben. Daraufhin habe der mutmaßliche Täter aus dem Haus, in dem er mit dem Opfer, dessen Schwester und Eltern gelebt hatte, ausziehen müssen. Seit Februar befindet sich der Angeklagte nun in Untersuchungshaft. Das Gericht hat zwei Verhandlungstage angesetzt. dpa

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