Prozessauftakt in Osnabrück

Unternehmer soll auf Mitarbeiter geschossen haben

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Prozessauftakt in Osnabrück.

Osnabrück - Wegen versuchten Totschlags muss sich seit Montag ein Bauunternehmer aus Hamburg vor dem Landgericht Osnabrück verantworten.

Laut Anklage soll er versucht haben, seinen früheren Mitarbeiter umzubringen. So soll der 36 Jahre alte Eigentümer einer Betonbaufirma im Januar seinem Ex-Mitarbeiter mit einer Schusswaffe zweimal in den Oberschenkel geschossen haben. Als die Waffe Ladehemmungen hatte, habe er mindestens viermal mit der Pistole auf dessen Hinterkopf gehauen und mit der Faust gegen dessen Schläfe geschlagen, wirft die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten vor.

Der Angeklagte äußerte sich zum Auftakt nicht zu den Vorwürfen. Das sei erst für den nächsten Verhandlungstag am kommenden Montag geplant, sagte eine Gerichtssprecherin.

Hintergrund der Tat soll sein, dass der Angeklagte seinen Mitarbeiter nicht mehr bezahlt und dieser deshalb auch nicht mehr für den Unternehmer gearbeitet habe. Das Unternehmen sei in Schwierigkeiten geraten, weil der Firma ohne den Mitarbeiter das Wissen für Betonstahlverlegearbeiten fehlte. Aus Angst, einen Auftrag zu verlieren, soll der Angeklagte versucht haben, sein Opfer mit der Waffe zu zwingen, wieder für ihn zu arbeiten.

dpa

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