Prozess nach Brandanschlag in Salzhemmendorf beginnt im Februar

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Der Prozess nach dem Brandanschlag in Salzhemmendorf beginnt im Februar.

Salzhemmendorf - Nach dem Brandanschlag auf ein von Flüchtlingen bewohntes Haus in Salzhemmendorf beginnt am 10. Februar in Hannover der Prozess gegen die drei mutmaßlichen Täter.

Die Staatsanwaltschaft wirft zwei jungen Männern und einer Frau versuchten Mord und versuchte schwere Brandstiftung vor. Für das Verfahren sind zunächst vier Tage angesetzt, das Urteil könnte bereits Ende Februar fallen, teilte das Landgericht Hannover am Donnerstag mit.

Das Trio hatte im vergangenen Sommer einen selbst gebastelten Molotow-Cocktail in das Haus in Salzhemmendorf bei Hameln geworfen. Der Brandsatz landete im Kinderzimmer der Wohnung einer Frau, die mit ihren drei kleinen Kindern in einem Nebenraum schlief. Durch Glück wurde dabei niemand verletzt. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft handelten die drei jungen Leute aus Ausländerhass. Sie selbst gestanden zwar in den Vernehmungen die Tat, sagten zu ihrem Motiv aber bisher nichts.

dpa

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