Proteste gegen Bundeskongress von AfD-Nachwuchs

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Mit Plakaten und Transparenten protestieren Teilnehmer gegen den Bundeskongress der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative.

Barsinghausen - Gegen die AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative (JA) haben am Sonntag in Barsinghausen rund 1000 Menschen demonstriert. Sie zogen friedlich vom Bahnhof in das Zentrum der nahe Hannover gelegenen Stadt, wie die Polizei mitteilte.

Anlass war der JA-Bundeskongress, bei dem es um die Zukunft der Landesverbände Niedersachsen und Bremen gehen sollte. Am Rande der Veranstaltung kamen am Mittag noch einige Dutzend Gegner zu einer Kundgebung zusammen.

Die beiden JA-Verbände werden seit einiger Zeit vom Verfassungsschutz beobachtet. Anfang September hatten Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (beide SPD) bekanntgegeben, dass die Verfassungsschützer in beiden Bundesländern die JA ins Visier nehmen. Die JA hatte daraufhin angekündigt, dass auf einem Bundeskongress über eine "Abgliederung" der Landesverbände entschieden werden solle. Dieser Schritt käme einer Auflösung gleich. Die Öffentlichkeit war von der Veranstaltung in Barsinghausen ausgeschlossen.

Polizeibeamte sichern die Zufahrtwege zum Bundeskongress der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative

In Niedersachsen war der JA-Landesvorsitzende Lars Steinke im August abgesetzt worden, nachdem er Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg in einem nicht öffentlich einsehbaren Facebook-Eintrag als Verräter bezeichnet hatte.

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