Braunschweig und Hannover am teuersten

Preise für gebrauchte Häuser in Niedersachsen steigen weiter an

Hannover - Hauskäufer müssen in Niedersachsen immer tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für gebrauchte Reihenhäuser und Doppelhaushälften seien in den vergangenen drei Jahren in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten gestiegen, heißt es in einer Mitteilung der Norddeutschen Landesbausparkasse (LBS Nord) vom Dienstag.

Aus dem LBS-Kaufpreisspiegel geht hervor, dass die derzeit höchsten Standardpreise in Braunschweig und Hannover verlangt werden. Für die aktuellen Daten wurden Verkaufsangebote in Tageszeitungen und in Online-Portalen für das erste bis dritte Quartal 2017 ausgewertet. In Braunschweig werden demnach für die Hälfte aller inserierten Objekte mindestens 320 000 Euro verlangt, in Hannover sind es 300.000 Euro. 

In der Landeshauptstadt gelten nach LBS-Angaben zudem die höchsten Spitzenpreise. Ein Viertel aller Angebote koste mindestens 495.000 Euro. Die größte Steigerung habe es im Landkreis Wolfenbüttel gegeben. Dort stieg der Preis für gebrauchte Häuser laut Statistik jährlich um 18 Prozent. 

In einigen Regionen des Landes werden gebrauchte Immobilien aber auch billiger. So weist der Kaufpreisspiel für Osterode am Harz einen Rückgang von jährlich vier Prozent aus. In den Landkreisen Goslar, Hildesheim und Lüchow-Dannenberg sanken die Preise jährlich um zwei Prozent. - dpa

Rubriklistenbild: © Symbolbild: Eisenhans

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