Gewalttäter im Visier

Polizei kontrolliert Grenzen mit Blick auf G20-Gipfel

+
Grenzkontrolle gibt es derzeit bei der Einreise aus den Niederlanden nach Niedersachsen.

Hannover - Die Bundespolizei kontrolliert seit Freitag rund um die Uhr Autos, die von den Niederlanden aus auf niedersächsische Autobahnen fahren.

Die Maßnahme, die im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel stehe, werde auf der A280, der A30 bei Bad Bentheim und der B402 bei Meppen durchgeführt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei Bad Bentheim. So solle verhindert werden, dass potenzielle Gewalttäter zu dem Gipfel nach Hamburg reisen.

"Bisher verläuft alles ganz unauffällig", sagte der Sprecher zur ersten Bilanz der stichprobenartigen Kontrollen. Es seien noch keine mutmaßlichen Gewalttäter aus dem Verkehr gezogen worden. Aufgefallen seien dagegen einige mögliche Delikte im Zusammenhang mit Drogen. 

Die Reisenden nähmen die Kontrollen bisher gelassen, sagte der Sprecher. Überprüft werden Fahrzeuge an diesen Stellen nach den Plänen bis zum Ende des G20-Gipfels, der am 7. und 8. Juli in Hamburg stattfindet. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat unterdessen eine Sicherheitsgarantie für das Treffen ausgesprochen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Meistgelesene Artikel

Brennende Lastwagen in Emstek: LKA übernimmt Ermittlungen

Brennende Lastwagen in Emstek: LKA übernimmt Ermittlungen

Aidshilfe kämpft für angstfreien Umgang mit HIV-Positiven

Aidshilfe kämpft für angstfreien Umgang mit HIV-Positiven

Computermodernisierung macht 135 Polizisten für Fahndungsarbeit frei

Computermodernisierung macht 135 Polizisten für Fahndungsarbeit frei

Steinbruch-Arbeiter möglicherweise bei Sprengung schwer verletzt

Steinbruch-Arbeiter möglicherweise bei Sprengung schwer verletzt

Kommentare