Polizei und Jäger warnen vor Wildunfällen

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Ein totes Reh liegt nach der Kollision mit einem Auto am Straßenrand. Foto: J. Stratenschulte/Archiv

Hannover  - Im Herbst nimmt die Zahl der Wildunfälle zu, warnen Polizei und Landesjägerschaft. "Dämmerungszeiten sind Wildwechselzeiten", sagte ein Polizeisprecher in Lüneburg.

„Besonders nach der Zeitumstellung fallen die Aktivitätsphasen des Wildes mit dem Berufsverkehr zusammen“, erklärte Florian Rölfing von der Landesjägerschaft (LJN) in Hannover. Zu den im Herbst ohnehin kürzer werdenden Tagen kämen weitere Gefahrenmomente wie die tief stehende Sonne, nasses Laub auf den Straßen und die Suche des Wildes nach Nahrung, wenn die Felder abgeerntet seien. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es 2014 in Niedersachsen 354 Wildunfälle mit Personenschaden, sechs Menschen starben dabei. Fast immer ist es Rehwild, wenn es zu Unfällen kommt. Bei den niedersachsenweit insgesamt rund 30 000 gemeldeten Wildunfällen im Jagdjahr 2013/2014 ging es in fast 28 000 Fällen um Rehe.

dpa

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