Entwarnung nach Stunden

Leck in Tanker - 200 Anwohner verlassen Häuser wegen Gas

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Symbolbild: Wasserschutzpolizei.

Stade - Ein Leck in einem Gastanker hat in der Nacht zum Freitag die vorübergehende Evakuierung Dutzender Gebäude in Stade ausgelöst.

Anwohner mehrerer Ortschaften wurden zudem per Radiowarnmeldung gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die rund 200 Bewohner konnten allerdings noch in der Nacht wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, sagte ein Polizeisprecher.

Der Tanker hatte am Industriehafen angelegt, um das geladene tiefgekühlte Flüssiggas abzupumpen. Ein Leck an einer der Pumpen habe dazu geführt, dass sich ein Überdruckventil geöffnet habe, aus dem dann das hochexplosive und gesundheitsgefährdende Gas entwich. Die Wasserschutzpolizei sperrte daraufhin in einem 1000-Meter-Radius rund um den Tanker mehrere Stunden lang den Schiffsverkehr auf der Elbe. Auch das Havariekommando wurde über die Situation informiert.

Der Alarm wurde jedoch wieder aufgehoben, nachdem das Problem am Ventil mit Bordmitteln gelöst worden war. "Das Leck ist mit bordeigenen Mitteln abgedichtet, es besteht somit keine Gefahr mehr", teilte die Polizei am Freitagmorgen mit.

dpa

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