Polizei fasst Erkentnisse zusammen

Nach Gewalttat in Wischhafen: Ereignisse fast vollständig aufgeklärt

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Eine 31-Jährige ist in Wischhafen (Landkreis Stade) in ihrem Haus Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Dringend tatverdächtig sei der getrennt lebende 52 Jahre alte Ehemann des Opfers, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Eine 31-Jährige ist in Wischhafen (Landkreis Stade) in ihrem Haus Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Dringend tatverdächtig sei der getrennt lebende 52 Jahre alte Ehemann des Opfers, teilte die Polizei am Sonntag mit. Er ist offenbar mit einem schwarzen Dodge auf der Flucht.

Update vom 23. Mai:

Knapp eine Woche nach dem Fund von zwei Toten in Wischhafen im Kreis Stade hält die Polizei die Gewalttat für weitgehend aufgeklärt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die tote 31-jährige Frau von ihrem inzwischen ebenfalls tot aufgefundenen Ehemann erschossen wurde. Die Indizienkette müsse noch geschlossen werden, aber auf diesen Ablauf deute im Moment alles, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Update, 20. Mai:

Ein Spaziergänger hat in einem Gebüsch in Norderstedt bei Hamburg die Leiche eines Mannes gefunden, der in Wischhafen (Landkreis Stade) seine Frau getötet haben soll. Der 52-Jährige habe sich nach ersten Erkenntnissen das Leben genommen, teilte die Polizei am Montag mit.

Polizei Stade: Frau und Hund in Wischhafen getötet

Wischhafen - Am späten Samstagnachmittag wurde die Polizei in Stade von Angehörigen einer 31-jährigen jungen Frau aus Wischhafen darüber informiert, dass diese nicht wie gewohnt zur Arbeit erschienen war.

Als die Beamten dann gegen 17 Uhr am Haus der Wischhafenerin eintrafen, wurde ihnen nicht geöffnet. Da die eigesetzten Polizisten nun zunächst von einem möglichen Unglücksfall ausgingen, konnte schließlich mit Hilfe der Feuerwehr Wischhafen die Haustür geöffnet werden und die Frau im Haus aufgefunden werden. Auch ihre Hündin wurde im Haus tot aufgefunden.

Der Notarzt aus Hemmoor und die Besatzung eines Rettungswagens aus Freiburg konnten der 31-Jährigen jedoch nicht mehr helfen. Sie war zu dem Zeitpunkt bereits tot.

Nach umfangreichen Ermittlungen am Tatort durch Beamte des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Stade, Erkennungsdienstmitarbeitern und Rechtsmedizinern aus Hamburg, die bis spät in die Nacht andauerten, richtete sich der dringende Tatverdacht dann schnell gegen den getrenntlebenden 52-jährigen Ehemann der Wischhafenerin, der allerdings offenbar nach der Tat mit einem großen schwarzen Auto, einem Dodge Journey mit dem Kennzeichen PI-KJ 2112, die Flucht ergriffen hatte.

Am Dienstagabend sind außerdem in einem Gartenteich im niedersächsischen Baddeckenstedt bei Hannover zwei leblose Jungen entdeckt worden.

Hinweis der Polizei: Achtung: Ehemann könnte bewaffnet und gefährlich sein!

Die Polizei fahndet jetzt nach Jens Becker, geb. Lisogorny und bittet Zeugen, die Hinweise zu seinem Aufenthalt geben können, sofort die nächste Polizeidienststelle zu informieren oder sich über den Notruf 110 zu melden.

Weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Tötungsdelikt geben können oder die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04141-102215 zu melden.

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