In Niedersachsen

Polizei will Vatertags-Randalierer ausbremsen

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Die Polizei zeigt zu Vatertag in Niedersachsen erhöhte Präsenz.

Hannover - Wenn die Bollerwagen-Trupps mit flüssigem Proviant am Vatertag starten, ist die Stimmung bestens. Damit die Ausflüge später nicht in Alkoholexzessen und Gewalt enden, zeigt die Polizei an vielen Orten in Niedersachsen verstärkt Präsenz.

Gegen Alkoholexzesse, Randale und Gewalt von Vatertagsausflüglern wollen Polizei und Kommunen in Niedersachsen am bevorstehenden Himmelfahrtstag vorgehen. An beliebten Ausflugszielen haben Kommunen vielerorts Aufenthalts-, Musik-, Grill- und Alkoholverbote erlassen. 

Die Polizei will deutliche Präsenz zeigen und frühzeitig einschreiten, damit gefährliche Situationen gar nicht erst entstehen können. Insbesondere Jugendliche sollen vor den Folgen von Alkoholmissbrauch gewarnt werden. Notfalls wird der betrunkene Nachwuchs auch von der Polizei kostenpflichtig bei den Eltern abgeliefert. 

Verstärkte Präsenz am Steinhuder Meer

Einschränkungen gelten für Ausflügler etwa am Steinhuder Meer in Mardorf und Steinhude. Im Fokus haben die Beamten auch den Maschsee und Maschteich in Hannover, denn vermehrt zieht es die Ausflügler in die Landeshauptstadt. Auch am Hufeisensee in Isernhagen und dem Wietzepark in Langenhagen in der Region Hannover schaut die Polizei nach dem Rechten. 

In den Kreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen hat die Polizei vor allem Bollerwagen- und Radfahrertrupps mit großen Alkoholvorräten im Blick. „Etwas trinken ist okay - zu viel trinken ist absolut uncool - und Randale machen geht gar nicht!“, mahnt die Polizei Väter und solche, die es noch werden wollen.

Zugangskontrollen und Alkoholverbote

Auch im Landkreis Peine will die Polizei bei Problemen schnell und konsequent gegen Betrunkene vorgehen, damit Konflikte gar nicht erst aus dem Ruder laufen können. Am Eixer und Wehnser See gibt es Zugangsbeschränkungen und Alkoholverbote. Wer diese nicht beachtet, muss ein Zwangsgeld fürchten. 

Die Polizei erinnert außerdem daran, dass eine Promillegrenze auch für Radfahrer gilt - und dass es Kontrollen geben kann. Die Stadt Wolfsburg, wo am Donnerstag ohnehin bereits das Bundesliga-Spiel gegen Braunschweig und das Schützenfest auf dem Programm stehen, erließ ein striktes Alkoholverbot für den Allerpark. Vor einigen Jahren hatte es in diesem Bereich massive Ausschreitungen gegeben.

dpa

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