Einzelne Beamte erhalten personifizierte Accounts

Polizei nutzt künftig Twitter

Hannover - Die Polizei in Niedersachsen nutzt künftig flächendeckend den Kurznachrichtendienst Twitter, um Fahndungs- und Warnhinweise zu versenden.

„Diese direkte Form digitaler Kommunikation erreicht jeden sofort, das ist gerade für ein Flächenland wie Niedersachsen ein großer Vorteil", sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Freitag. „Darum haben wir uns dazu entschieden, Twitter ab September durch die Polizei intensiv nutzen zu lassen." Auch in anderen Bundesländern nutzt die Polizei den Dienst bereits.

Über Twitter verbreitete Informationen könnten innerhalb kürzester Zeit einen sehr hohen Verbreitungsgrad erreichen, was bei Veranstaltungen mit viel Publikum oder Großeinsätzen hilfreich ist. Außerdem könnten Tipps etwa zur Kriminalprävention oder Verkehrssicherheit verschickt werden. Auch soll die Twitter-Nutzung die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bürgern steigern.

Nach englischem und niederländischem Vorbild werden zukünftig einzelne Beamte deshalb personifizierte Twitter-Accounts erhalten, um einen direkten Draht zu Menschen in ihrem Bereich pflegen zu können.

dpa

Rubriklistenbild: © Krause

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