Polizeibericht

Polizei hebt Waffen- und Munitionsdepot bei Cuxhaven aus

Sichergestellte Waffen und Munition liegen auf einem Tisch.
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Die Polizei hat in der Gemeinde Wurster Nordseeküste ein Waffen- und Munitionsdepot ausgehoben. (Symbolbild)

Bei einer Hausdurchsuchung im Landkreis Cuxhaven hat die Polizei zahlreiche Waffen und Munition sichergestellt. Zum Abtransport benötigten die Beamten vier Fahrzeuge.

Wurster Nordseeküste – Die Polizei Cuxhaven und die Staatsanwaltschaft Stade sind bei einer Hausdurchsuchung in der Einheitsgemeinde Wurster Nordseeküste (Landkreis Cuxhaven) auf ein Waffen- und Munitionsdepot gestoßen. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung erklärt, werde nun gegen einen 50-Jährigen aus der Einheitsgemeinde wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt. Die Durchsuchung fand bereits am Dienstag, 28. September 2021, statt, wie die Beamten erst am Donnerstag mitteilten.

Einheitsgemeinde in Niedersachsen:Wurster Nordseeküste
Fläche:181,75 Quadratkilometer
Einwohner:17.101 (Stand: 31. Dezember 2020)
Bürgermeister:Marcus Itjen (parteilos)

Die Einsatzkräfte der Polizei staunten wohl nicht schlecht, als sie zur Vollstreckung des Durchsuchungsbeschlusses bei dem 50-Jährigen vor der Haustür standen und schließlich Einlass erhalten hatten. Der Verdächtige führte sie in ein Zimmer, in dem diverse Waffen- und Munitionsteile lagerten. Unter anderem seien die Teile dafür geeignet, gebrauchsfähige Schusswaffen herzustellen, so die Polizei.

Polizei hebt Waffen- und Munitionsdepot bei Cuxhaven aus: Verstoß nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz

Es wurden zudem mehrere Waffen, Waffenutensilien, Munition und Magazine in dem Zimmer gefunden. Auch bei der weiteren Suche in dem Haus wurde die Polizei fündig. Insgesamt stellte sie einige hundert Gegenstände sicher. Die Ermittler gehen von weiteren Verstößen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz und dem Waffengesetz aus.

Zum Abtransport der sichergestellten Waffen, Waffenteile und Munition benötigte die Polizei einen Transporter mit Anhänger und drei weitere Fahrzeuge. Der riesige Fund wird jetzt durch die Polizei Cuxhaven in Zusammenarbeit mit Experten des LKA Niedersachsen untersucht und hinsichtlich möglicher (waffen-)rechtlicher Verstöße bewertet.

Aufmerksam wurde die Polizei Cuxhaven auf den 50-Jährigen durch Ermittlungen in einem anderen Fall. Bisher war er polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Fundes dauern an. Wegen des laufenden Verfahrens können weitere Angaben aus ermittlungstaktischen Gründen zurzeit nicht gemacht werden.

Durch das Amtsgericht Hildesheim ist am Donnerstag ein sogenannter Reichsbürger verurteilt worden. Der 79-Jährige hatte unter anderem einen Ausweis gefälscht und sich selbst zum „Reichskanzler“ ernannt. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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