Wolfsburg-Vorsfelde

Polizei erhofft sich nach Prostituierten-Mord Hinweise durch anonymes Portal

Wolfsburg - Nach dem Mord an einer Prostituierten im November 2016 in Wolfsburg hat die Polizei im Internet ein anonymes Hinweisportal eingerichtet. "Wir erhoffen uns weitere neue wertvolle Aspekte zur Aufklärung", sagte die Leiterin der Mordkommission, Helena Karwath.

Die 33 Jahre alte Frau war am 11. November tot in einem Wohnungsbordell in Wolfsburg-Vorsfelde gefunden worden. Sie war gefesselt gewesen. Die Frau war in unterschiedlichen Städten Deutschlands als Prostituierte tätig und wechselte ihren Arbeitsort wöchentlich. 

„Die Mordkommission geht inzwischen rund 300 Spuren nach“, sagte Karwath. Die Ermittler glauben, dass sich der Täter am Tattag für einen längeren Zeitraum im Gebäude aufgehalten haben muss. In dem Hinweisportal richtet sich die Polizei mit konkreten Fragestellungen an die Öffentlichkeit und bittet um Mithilfe. Für Hinweise, die zur Ermittlung und Verurteilung des Täters führen, gibt es eine Belohnung von 5000 Euro.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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