Pilotprojekt in Aurich geplant

Grüne Welle für Rettungswagen

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Rettungswagen sollen in Aurich künftig an vielbefahrenen Kreuzungen freie Fahrt dank grüner Welle haben.

Aurich - Freie Fahrt: In Aurich wird das Ampellicht ab Sommer automatisch auf Grün geschaltet, wenn sich ein Rettungswagen nähert. Die Helfer sollen so schneller zum Einsatzort kommen.  

Rettungswagen sollen bei Einsatzfahrten in Aurich künftig an vier viel befahrenen Kreuzungen freie Fahrt dank grüner Welle bekommen. Das Pilotprojekt werde im Sommer starten, sagte der Leiter der Auricher Verkehrsbehörde, Frank Buchholz, am Freitag. Zu den Stoßzeiten stünden an den Knotenpunkten so viele Autos an den roten Ampeln, dass Rettungswagen nicht mehr vorbeikämen. „Dadurch gehen wertvolle Sekunden, wenn nicht Minuten, verloren“, betonte Buchholz.

Deshalb sollen drei Rettungswagen ein Kommunikationsgerät erhalten, das mit dem Navigationsgerät an Bord und dem Verkehrsrechner der Behörde verbunden sei. Der Verkehrsrechner erfahre so, wo der Einsatzort sei, und sorge für grünes Ampellicht auf der Fahrt. Ein vergleichbares System in Niedersachsen ist der Landesbehörde nach Angaben eines Sprechers nicht bekannt.

Notarztwagen und die Feuerwehr werden zunächst nicht mit der Technik ausgestattet. „Bei einem Einsatz ist vor allem die Erstversorgung der Menschen durch den Rettungsdienst wichtig“, begründete Buchholz. Erhielten zu viele Einsatzfahrzeuge grüne Welle, würde die normale Verkehrsführung zu sehr gestört. Nach einer Testphase entscheide sich, ob weitere Kreuzungen in das System aufgenommen und auch die Fahrten Richtung Krankenhaus frei geschaltet werden. Ausschlaggebend dafür sei, wie schnell der Verkehr nach einem Eingriff wieder in den normalen Fluss komme, sagte Buchholz.

Die Rettungswagen sollen rund um die Uhr grüne Welle haben. So müssten die Fahrer auch bei wenig Verkehr nicht bei rotem Ampellicht eine Kreuzung überqueren. „Dadurch wird die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht“, sagte Buchholz.

dpa

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