400 Mitarbeiter betroffen

Pickenpack schließt Standort Lüneburg

Lüneburg - Die Insolvenz des Tiefkühlfischproduzenten Pickenpack bedeutet für die rund 400 Beschäftigten am Standort Lüneburg den Verlust des Arbeitsplatzes. Der Geschäftsbetrieb werde zum 30. Juni 2016 in Lüneburg eingestellt, teilte der Hamburger Insolvenzverwalter Friedrich von Kaltenborn-Stachau am Freitag mit.

Es sei trotz Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten nicht gelungen, einen Investor für die gesamte Pickenpack-Gruppe zu finden. Für die betroffenen Beschäftigten würden mit dem Betriebsrat „so schnell wie möglich“ ein Interessenausgleich und ein Sozialplan ausgearbeitet.

Das Werk in Riepe (Landkreis Aurich), der zweite Produktionsstandort in Deutschland neben Lüneburg, wird bis auf weiteres fortgeführt. Dort arbeiten rund 170 Festangestellte und 75 Leiharbeiter. Er sei zuversichtlich, einen Investor für das Werk in Riepe zu finden, sagte der Insolvenzverwalter. „Wir stehen in konkreten Verhandlungen.“

Die Pickenpack-Gruppe war im Dezember 2015 in die Insolvenz gegangen. Sie gehört zu einem Konsortium um den chinesischen Fischkonzern Pacific Andes. Dieser kämpft nach Angaben des Insolvenzverwalters mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Das sei aber nicht allein ausschlaggebend für die Insolvenz gewesen. „Die Marktsituation ist alles andere als leicht.“

dpa

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