Einnahmen von 6 Millionen Euro

Pferde, Katzen, Schmuck und Geld: Niedersachsen erbt immer häufiger

Hannover - Immer mehr Erbschaften fallen an das Land Niedersachsen. Im vergangenen Jahr waren es 1964 und damit 224 mehr als im Vorjahr. Das teilte am Freitag ein Sprecher des Finanzministeriums in Hannover mit.

Außer Immobilien fallen Niedersachsen so unter anderem Fahrzeuge, Patente, Briefmarkensammlungen, Schmuck und vieles andere zu. „Auch lebende Tiere wie Pferde und Katzen waren schon Gegenstand einer Erbschaft“, sagte der Sprecher. 

Ohne Abzug von Verwaltungs- und Personalkosten nahm das Land so 2017 fast sechs Millionen Euro ein. Meist erbt das Land, wenn das zuständige Nachlassgericht keine anderen Erben ermitteln kann oder das Erbe zum Beispiel wegen Überschuldung ausgeschlagen wird.

Erbe wird teilweise versteigert 

Der Staat kann dann die Erbschaft nicht ausschlagen. Ein Teil des Erbes versteigert das Land, etwa über die Plattform www.zoll-auktion.de. Nur in 11 der 1964 Erbschaften wurde das Land Niedersachsen ausdrücklich per Testament als Erbe eingesetzt. Gibt es keine anderen Erben, wird dann das Bundesland als Erbe eingesetzt, in dem der Verstorbene seinen letzten Wohnsitz hatte.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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