Aushilfskräfte schmeißen schnell wieder hin

Personalengpass bei der Post in Lüneburg

Lüneburg - In Lüneburg müssen die Post-Kunden auf Briefe und andere Sendungen deutlich länger warten als üblich.

"Hintergrund ist ein kurzfristiger Personalmangel", sagte eine Sprecherin der Post am Mittwoch zu einem Bericht der Lüneburger "Landeszeitung". "Es gibt in der Region Probleme bei Neueinstellungen", sagte sie. Ein Teil der Aushilfskräfte würde die Arbeit nach einigen Tagen bereits wieder aufgeben. "Daher kommt es punktuell zu Einschränkungen." Derzeit würden intensiv Gespräche für Neueinstellungen geführt. "Es gibt noch Anlaufschwierigkeiten."

Außerdem sei noch ein Teil des Stammpersonals im Urlaub, würde aber in der kommenden Woche wieder zur Verfügung stehen. Derzeit würden Kollegen aus anderen Bereichen die Zusteller unterstützen, müssten aber dafür eingearbeitet werden.

Zuletzt war die Nordwestbahn wegen ihres Personalmangels in die Schlagzeilen geraten. Da sich zahlreiche Zugführer krankgemeldet hatten, konnten nicht mehr alle Zugstrecken bedient werden. Neue Mitarbeiter seien zudem nur schwer zu finden, hieß es von Seiten des Unternehmens. Vor allem der Schichtdienst würde potenzielle Bewerber abschrecken. 

dpa/mke

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