Zahlen für Bremen und Niedersachsen

Im Land der Pendler: Jeder Dritte täglich viele Kilometer unterwegs

Hannover/Bremen - Mehr als jeder dritte Arbeitnehmer in Niedersachsen und Bremen pendelt inzwischen zur Arbeit.

Dies geht aus dem am Freitag veröffentlichten Pendleratlas der Bundesagentur für Arbeit hervor. Demnach lag die Zahl der Niedersachsen, die zur Arbeit in eine andere Stadt fahren, 2016 bei 34 Prozent. Im Bundesland Bremen sind es 43 Prozent.

„In den Städten entstehen vielfach neue Arbeitsplätze, im Umland findet sich hingegen attraktiver und günstiger Wohnraum“, sagte der Vizechef der Bundesagentur in beiden Ländern, Klaus Oks. Hinzu komme, dass es besser ausgebaute Straßen und Bahnstrecken Pendlern ermöglichten, ihre täglichen Wege schneller zu überwinden.

Die meisten Einpendler in Niedersachsen gibt es nach der Erhebung in Wolfsburg. Von 119 848 Beschäftigten lebten zum Stichtag 64,7 Prozent nicht in der Stadt. Ein ähnlich großer Anteil wurde nur in Emden (60,6 Prozent) verzeichnet, gefolgt von Osnabrück (58,5 Prozent). Auch in Delmenhorst, Oldenburg sowie Salzgitter liegt der Anteil der Einpendler bei mehr als der Hälfte.

Die Kreise mit den meisten Auspendlern sind Wolfenbüttel (68,6 Prozent), gefolgt von Helmstedt (65,6 Prozent) sowie knapp dahinter Osterholz (65,4 Prozent). Die Stadt Delmenhorst, die Kreise Oldenburg, Harburg, Gifhorn und Peine liegen ebenfalls noch deutlich über einem Anteil von 50 Prozent.

In Bremen kamen die meisten Einpendler aus dem Kreis Osterholz, gefolgt von den Kreisen Diepholz und Verden. In Bremerhaven lag der Anteil sogar bei 47,4 Prozent. Die meisten Einpendler dort kamen aus Cuxhaven. Auch in die Gegenrichtung gibt es den größten Verkehr.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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