Ampel früh ausgeschlossen

Interne Kritik an Ablehnungshaltung der Niedersachsen-FDP

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Der FDP-Landesvorsitzende Stefan Birkner zeigte sich mit der Landtagswahl zufrieden.

Hannover - Die Ablehnungshaltung von Niedersachsens FDP bei den Koalitionsverhandlungen stößt intern bei einigen Mitgliedern auf Widerspruch.

Die frühzeitige strategische Festlegung sei nur schwer vermittelbar, lautete die Kritik am Samstag auf dem kleinen Parteitag der Landes-FDP in Hannover. Besonders heftig kam sie vom Vorsitzenden der Jungen Liberalen, Lars Alt. „Der Ausschluss der Ampel vor der Wahl war ein Fehler“, betonte er. 

FDP-Landeschef Stefan Birkner dagegen gibt sich trotz eines auf 7,5 Prozent der Stimmen gesunkenen Ergebnisses der Landtagswahl zuversichtlich. Auch wenn die Partei zwei Abgeordnete weniger im Landtag habe, sei das Ergebnis solide: „Bei aller Enttäuschung ist das aus unserer Sicht ein solides Ergebnis, auf dem wir aufbauen können“, sagte er in seiner Nachbetrachtung der Landtagswahl.

Mitgliederzahl gestiegen 

Die Partei habe zwar bei den über 60-Jährigen schlecht, bei jungen Wähler jedoch sehr gut abgeschnitten. Zudem habe es rund 100.000 Erststimmen mehr gegeben. Die Liberalen hatten es nach der Wahl im Oktober abgelehnt, mit SPD und Grünen über eine Ampel-Koalition zu verhandeln, was Birkner unter dem Applaus der Delegierten erneut mit Hinweis auf die Verlässlichkeit von Wahlaussagen verteidigte. 

Die Zahl der Mitglieder in Niedersachsen stieg seit Januar um knapp 14 Prozent auf 6000.

dpa

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