Vier mehr als bei letzter Wahl

15 Parteien mit Landeslisten für Landtagswahl zugelassen

Hannover - Zur Landtagswahl in Niedersachsen treten 15 Parteien mit Landeslisten an. "Damit haben die Wählerinnen und Wähler vier Parteien mehr zur Auswahl als bei der letzten Landtagswahl, bei der sich 11 Parteien mit Landeswahlvorschlägen um die Zweitstimmen bewarben", teilte die Wahlleitung am Freitag mit.

Neben CDU, SPD, Grünen, FDP, der Linken und den Piraten treten auch die AfD, das Bündnis Grundeinkommen (BGE), die Deutsche Mitte (DM), die Freien Wähler, die Tierschutzpartei, die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) sowie die Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei) an. 

Auch die vor allem durch den Satiriker Martin Sonneborn geprägte Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die Partei) zieht mit einer Landesliste in den Wahlkampf, ebenso die aus der Alfa-Partei des ursprünglichen AfD-Gründers Bernd Lucke hervorgegangenen Liberal-Konservativen Reformer (LKR).

Einigen Parteien fehlen die Unterschriften

Weil sie die erforderliche Anzahl von Unterstützungsunterschriften nicht eingereicht hatten, wurden die Grauen, die Republikaner, das Bündnis Demokratie in Bewegung und das Bündnis der Generationen nicht zugelassen. 

Von der Liste der nun antretenden Parteien waren 2013 neben CDU, SPD, FDP und Grünen nur die Piraten, die Linken und die Freien Wähler dabei. Die zunächst für Januar 2018 vorgesehene Landtagswahl musste auf den 15. Oktober vorgezogen werden, weil die rot-grüne Regierungskoalition im Landtag ihre Ein-Stimmen-Mehrheit durch den Übertritt einer Grünen-Abgeordneten zur CDU verloren hatte. Wahlberechtigt sind 6,07 Millionen Menschen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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