Park-Tester im größten Zoo Niedersachsens

Tierische Weltreise in Osnabrück

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Auch Nashörner haben in Osnabrück eine Heimat.

Osnabrück - Von Marcel Jendrusch. Wer die Tierwelt Afrikas kennenlernen möchte, kann sich lange Flüge und teure Safaris sparen. Ein kleiner Teil des großen Kontinents liegt im Zoo Osnabrück. Neben diesem Themenschwerpunkt zeigt der laut eigenen Angaben größte Zoo Niedersachsens aber auch eine Vielzahl heimischer Tiere. In einem kleinen Überblick stellen wir vor, was die Besucher dort erwartet.

Tiere und Themenwelten:

Der Zoo Osnabrück ist in verschiedene Themenbereiche aufgeteilt. Der Rundgang startet im „Samburu“-Bereich. Aus dem dort angelegten Safari-Camp können die Besucher einen Blick auf Giraffen, Strauße, Ellipsenwasserböcke oder Impalas erhaschen.

Rotbüffel, Schimpansen und Warzenschweine sind nur einige der Bewohner im „Takamanda“-Bereich. Das 5,5 Hektar große Areal wurde 2010 eröffnet und gehört zu den gestalterischen Höhepunkten des Zoos.

Ein Höhepunkt des Zoos: Die weitläufige Bärenanlage im „Kajanaland“.

Durch den „Wolfswald“ erreichen die Besucher, vorbei an Kamelen, Rothunden, zahlreichen Eulen und Vögeln das „Südamerika-Areal“. Dort grüßen Tapire, Wasserschweine oder Totenkopf- und Krallenaffen die Parkbesucher. Weitere Affenarten sind in der Tempelanlage „Angkor Wat“ zu sehen. Einen eigenen Tempel gibt es gleich nebenan auch für die Tiger. Einen Blick in die Unterwasserwelt gibt es im Aquarium. Im direkt angegliederten Terrarium haben jedoch auch diverse Landtiere ihr Zuhause. Haben die Zoobesucher Pinguine, Seehunde und erneut zahlreiche Vogelarten hinter sich gelassen, wartet auf sie das „Tal der grauen Riesen“. Nashörner, Zebras, Pinselohrschweine und die große Elefantenaußenanlage laden zum Verweilen ein.

Luchse, Nerze, Rentiere, Vielfraße und Bären haben ihre Heimat im „Kajanaland“. Dieses ist von Brücken überspannt, Höhepunkt hier ist die Bärenanlage mit Schwimmteich und Wasserfall.

Die auf diesem Rundgang vorgestellten Zoo-Bewohner bilden nur einen kleinen Teil der tatsächlich vorhandenen Tiere ab. Insgesamt warten etwa 3700 Tiere aus fast 300 Arten darauf, entdeckt zu werden.

Abseits der Tiere:

Zahlreiche Restaurants und Kioske stillen Hunger und Durst während des Aufenthalts. Die Preise bewegen sich auf mittlerem Niveau.

Toiletten, die meisten davon auch behindertengerecht ausgebaut, und Wickelräume sind auf dem kompletten Gelände zu finden.

Kinder haben die Möglichkeit, auf verschiedenen Spielplätzen zu spielen und zu toben. Das ein oder andere Mitbringsel kann in Souvenirshops erworben werden.

Anfahrt und Parken:

Der Zoo Osnabrück ist über die Autobahn 30 erreichbar und liegt im Stadtteil Nahne. Neben den Parkplätzen direkt am Zoo gibt es vor allem am Wochenende zahlreiche Ausweichparkplätze beispielsweise am nahe gelegenen Kreishaus. Die Adresse für Navigationsgeräte: Klaus-Strick-Weg 12, 49082 Osnabrück.

Wer öffentliche Verkehrsmittel bevorzugt, erreicht die weitläufige Anlage täglich mit der Buslinie 21, Haltestelle „Osnabrück Kreishaus/Zoo“.

Öffnungszeiten und Preise:

Während der Hauptsaison, diese läuft noch bis Sonntag, 1. November, ist der Zoo von 8 bis 18.30 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist um 17.30 Uhr.

Erwachsene zahlen währen der Hauptsaison 18 Euro Eintritt, Kinder von 3 bis 14 Jahre 11,50 Euro. Schüler, Studenten, Rentner, Arbeitslose und Schwerbehinderte kommen für 14,50 Euro auf das Gelände. Entsprechende Ausweise oder Bescheinigungen sind mitzubringen.

Fazit:

Der Zoo Osnabrück ist definitiv eine Reise wert. Die Vielzahl der Tiere und die aufwändig gestalteten Themenwelten rechtfertigen auch den auf den ersten Blick etwas hohen Eintrittspreis. Vergleichbare Zoos, beispielsweise der in Leipzig, haben ein ähnliches Preisniveau. Die Anlage ist mit einer Größe von 23,5 Hektar sehr weitläufig. Gerade mit Kindern sollte ein Besuch des Zoos als Tagesausflug geplant werden.

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