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Ostfriesland: 20-Jähriger in Leer bei Messerstecherei schwer verletzt

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Von: Johannes Nuß

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Bei einer Messerstecherei in Leer sind Sonntagmorgen gleich mehrere Menschen verletzt worden. Ein 20-Jähriger kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Leer –  Bei einer Auseinandersetzung im niedersächsischen Leer (Landkreis Leer) sind am frühen Sonntagmorgen mehrere Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Ersten Erkenntnissen zufolge standen zwei 20-Jährige auf einem Parkplatz, als einer von ihnen zwei vorübergehende Männer ansprach, wie die Polizei mitteilte. Diese gingen auf die jungen Männer zu und einer von ihnen stach einem 20-Jährigen ein Messer in den Bauch. Der zweite Mann schlug dem anderen 20-Jährigen mit der Faust ins Gesicht.

Messerstecherei in Leer: 19- und 25-Jähriger wollen helfen und werden ebenfalls verletzt

Den blutigen Streit bemerkten dann ein 19-Jähriger und ein 25-Jähriger, beide wollten helfen. Dabei erlitt der 25-Jährige ebenfalls eine Bauchverletzung, der 19-Jährige wurde an den Unterarmen verletzt. Dann flüchteten die Täter. Zeugenangaben zufolge könnten sie in Begleitung eines weiteren Mannes und einer Frau gewesen sein. Der Polizei gelang es nicht, die Männer zu fassen. Die vier Verletzten kamen ins Krankenhaus. Der 20-Jährige ist den Angaben zufolge schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt, die übrigen Opfer gelten als leicht verletzt.

Ein Notarzt steht vor einem Notarztwagen.
Ein 20-Jähriger muste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. (Symbolbild) ©  Patrick Seeger/dpa

In Bremerhaven bittet die Polizei um Mithilfe im Fall einer vermissten jungen Frau. Eine 32-Jährige wird dort seit rund einer Woche vermisst. Sie stammt aus dem Stadtteil Wulsdorf. Neun Jugendliche sind vergangenen Woche im Bremer Hauptbahnhof aneinandergeraten. Am Ende stellte die Polizei eine Machete, Rasiermesser und Taschenmesser sicher.

Weitere Blaulicht-Meldungen aus Bremen und Niedersachsen: Krankenpfleger soll Patienten getötet haben

Ein Krankenpfleger aus Bremen wird verdächtigt, zwei Patienten getötet zu haben. Nun ereilt ihn ein vorläufiges Berufsverbot. Der Fall des 34-jährigen Krankenpflegers aus Bremen erinnert an den nachgewiesenen Patientenmörder Niels Högel, der 2019 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Acht ehemaligen Vorgesetzten von Högel wird seit Januar 2022 der Prozess vor dem Landgericht Oldenburg gemacht. Im Klinikum Oldenburg und im Krankenhaus Delmenhorst wurden dem ehemaligen Krankenpfleger insgesamt 85 Patientenmorde nachgewiesen.

Von Brutalität zeugt aber auch die Tat eines 28-Jährigen in Niedersachsen. Der Mann soll erst in eine WG eingebrochen sein und dann auf eine schlafende Frau eingestochen haben. Eine schnelle Auffassungsgabe beweist indes ein Anrufer in Bremen-Woltmershausen, der die Feuerwehr über einen Brand in einer Lagerhalle informieren sollte. Akkus für E-Scooter hatten hier Feuer gefangen. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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