Wegen Untreue-Vorwürfen

Ex-Feuerwehrverbandschef muss vor Gericht

Osterode/Göttingen - Wegen des Verdachts auf gewerbsmäßige Untreue kommt ein langjähriger ehrenamtlicher Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes Osterode am Harz vor Gericht.

Der Mann hat laut Anklage gut 78 000 Euro Verbandsgelder in die eigene Tasche gewirtschaftet, wie das Landgericht Göttingen am Montag mitteilte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 65 Jahre alten Mann vor, in den Jahren 2009 bis 2014 in insgesamt 44 Fällen Geldbeträge des Feuerwehrverbandes in Höhe von 250 bis zu 25 000 Euro veruntreut und für private Zwecke verwendet zu haben. Bei dem Geld soll es sich vor allem um Mittel aus der sogenannten Sterbekasse gehandelt haben.

Auf den Fall war der Kreisfeuerwehrverband durch eine Anfrage des Finanzamtes aufmerksam geworden. Die Behörde war bei einer privaten Steuerprüfung auf Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Geschäftsführung des Verbandes gestoßen. Der Geschäftsführer war anschließend aller Feuerwehrämter enthoben worden. Der Prozess vor dem Landgericht Göttingen soll am 21. März beginnen.
dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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