2015 im Schnitt 14,7 Anzeigen pro Tag

Fleißiger „Knöllchen-Horst“ im Kreis Osterode

Osterode - Fast drei Viertel aller Anzeigen zu Verkehrsdelikten im Landkreis Osterode, die sich nicht um Tempoverstöße oder rote Ampeln drehen, kommen von einem als „Knöllchen-Horst“ bekannten Frührentner.

Zu solchen „anderen Verkehrsverstößen“ sind im Jahr 2015 insgesamt 7346 Anzeigen von der Polizei, dem Bundesamt für Güterverkehr und anderen Stellen bei der Verwaltungsbehörde eingegangen. 5342 oder umgerechnet fast 73 Prozent davon habe er erstattet, teilte der Frührentner mit. „Das kann stimmen“, sagte der Erste Kreisrat Gero Geißlreiter am Montag. Damit habe „Knöllchen-Horst“ im Durchschnitt 14,7 Anzeigen pro Tag gestellt.

Zu den Einnahmen des Landkreises Osterode als Folge von Verkehrsdelikten in Höhe von insgesamt rund 1,9 Millionen Euro trägt die Aktivität des Frührentners allerdings kaum bei. Nur in 30 Fällen, in denen auch Beweisfotos vorgelegt wurden, seien Verfahren gegen die von „Knöllchen-Horst“ angezeigten Verkehrsteilnehmer eingeleitet worden, sagte Geißlreiter. Der Frührentner aus einem kleinen Ort bei Osterode, der das Verfolgen von Falschparkern zu einem Lebensinhalt gemacht hat, soll seit 2006 mehr als 50 000 Autofahrer angezeigt haben.
dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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