Somalier klagt auf Bearbeitung seines Asylantrags

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Der Somalier Ares Saeed M. sitzt im Verwaltungsgericht in Osnabrück neben seinem Anwalt Andreas Neuhoff.

Osnabrück - Nach 16 Monaten Wartezeit auf die Entscheidung über seinen Asylantrag ist ein Flüchtling aus Somalia vor Gericht gezogen. Das Verwaltungsgericht Osnabrück verhandelte am Mittwoch über seine Untätigkeitsklage gegen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Der Mann hatte im Juni 2014 den Asylantrag gestellt und war einen Monat später zu seinem Flüchtlingsschicksal befragt worden. Einen Bescheid hat er noch nicht. Der Somalier war vor der islamistischen Terrormiliz Al Shabab aus seiner Heimat geflohen. Üblicherweise gelten bei Behördenentscheidungen drei, bei erschwerten Bedingungen auch sechs Monate Bearbeitungsfrist als angemessen. Das Bundesamt verweist auf die stark gestiegenen Flüchtlingszahlen, die die Bearbeitung des Falls verzögern. Der Anwalt des Flüchtlings sieht das Argument nicht als ausreichende Begründung an, unter anderem, weil die Behörde angesichts der steigenden Fallzahlen ihr Personal viel kräftiger hätte aufstocken müssen. dpa

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