Verweigerte Aussage

56-Jähriger legt Feuer: Bewegungsunfähiger Patient verstirbt an Brandverletzungen

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Ein Justizbeamter nimmt dem Angeklagten die Handschellen ab vor Prozessbeginn. In dem Prozess muß sich der 56-Jährige wegen Mordes und Brandstiftung verantworten. 

Osnabrück - Im Prozess um den Tod eines alten Mannes in einem Krankenhaus in Georgsmarienhütte hat der Angeklagte beim Prozessauftakt die Aussage verweigert.

Der 56-Jährige war in der Klinik der Zimmernachbar des Opfers. Er soll einen Brand gelegt haben, an dessen Folgen der andere 78 Jahre alte Patient starb, weil er bewegungsunfähig war und sich deswegen nicht in Sicherheit bringen konnte. 

Warum das Feuer gelegt wurde, ist unklar. Der 56-Jährige steht seit Montag unter anderem wegen Mordes vor dem Landgericht Osnabrück. 

Er verweigerte zunächst die Aussage, will aber nun mit seinen Anwälten beraten, ob er sich doch zu den Vorwürfen äußert. Das Verfahren wurde auf den 5. Februar vertagt.

dpa

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