Bestätigung

Omikron-Verdachtsfall als neue Corona-Variante in Niedersachsen bestätigt

Auch der zweite Verdachtsfall stellt sich als positiv für die Corona-Variante heraus. Gesundheitsamt bestätigt die Omikron-Infektion einer Rückkehrerin aus Südafrika.

Wolfenbüttel – Auch der zweite Verdachtsfall der neuen Corona-Variante Omikron ist durch das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) bestätigt worden. Die Sequenzierung der Probe einer Reiserückkehrerin aus Südafrika habe den Verdacht geklärt, teilte der Landkreis Wolfenbüttel am Montag mit. Das Gesundheitsamt des Kreises leitete die notwendigen Corona-Maßnahmen für die betroffene Frau ein. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Hannover bestätigte das Ergebnis zur Omikron-Variante.

Virus:Coronavirus, Covid-19
Krankheitserreger:SARS-CoV-2
Erster bekannter Fall:1. Dezember 2019
Neuentdeckte Corona-Variante aus dem südlichen Afrika:Variante Omikron (B.1.1.529)

Omikron in Niedersachsen: Bereits am Freitag war der erste Verdachtsfall auf die Corona-Variante B.1.1.529 bestätigt worden

Am Freitag war erstmals eine Omikron-Infektion mit der Corona-Variante B.1.1.529 in Niedersachsen offiziell nachgewiesen worden. Der betroffene Mann stammt ebenfalls aus dem Landkreis Wolfenbüttel und hatte sich zuvor auch in Südafrika aufgehalten. Nach seiner Rückkehr waren bei ihm Erkältungssymptome aufgetreten.

Zweiter Verdachtsfall der Omikron-Variante wurde vom Gesundheitsamt in Niedersachsen bestätigt.

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Variante B.1.1.529 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „besorgniserregend“ eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht aber noch nicht fest. Mittlerweile sind in etlichen Ländern – darunter auch Großbritannien, Dänemark und Irland – Fälle der Corona-Variante erfasst worden.

Omikron-Verdachtsfall bestätigt: Niedersachsen will Dienstag neue Corona-Verordnung mit verschärften Corona-Regeln verabschieden

Nach der Bestätigung des Omikron-Verdachtsfalles werden die schärferen Corona-Regeln, die Niedersachsen am Dienstag, 7. Dezember 2021, in der neuen Corona-Verordnung verabschieden will, mit großer Wahrscheinlichkeit noch genauer von der Bevölkerung beäugt werden. Da bereits der Widerstand gegen 2G-Plus wächst, Ministerpräsident Stephan Weil mögliche Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte nach Weihnachten begrüßt – und die Landesregierung von der 2G-Plus-Testpflicht für Booster-Geimpfte abrücken will, könnte ein Anstieg von Omikron möglicherweise zu einem erneuten Umdenken führen.

Bereits praktiziert wird die 2G-Regel im Einzelhandel und drakonische Strafen und Bußgelder für Corona-Verstöße im Zuge der neuen Corona-Verordnung in Niedersachsen werden ebenfalls fällig, falls sich nicht an die herrschenden Corona-Regeln inklusive 2G-Plus gehalten wird. Deutlich mehr Augenmerk wird wohl nochmals darauf gelegt, wenn Omikron in Niedersachsen und in Deutschland zunehmend Fuß fassen sollte. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © dpa | Andre M. Chang

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