Künstliche Nester

100 neue Zuhause für Schwalben im Oldenburger Schlossgarten

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Im Oldenburger Schlosspark wurden Nester für Schwalben angebracht.

Oldenburg - Schwalben können nach ihrer Rückkehr aus den afrikanischen Winterquartieren Unterschlupf im Oldenburger Schlossgarten finden.

Insgesamt 100 künstliche Nester sind in dem mehr als 16 Hektar großen Parkgelände angebracht worden, wie Schlossgartenleiterin Trixi Stalling mitteilte. Ihr zufolge könnten die 70 Mehlschwalben-Doppelnester und 30 Rauchschwalbennester, die an Gebäuden unter dem Dachvorsprung befestigt wurden, die Vögel auch inspirieren, eigene Nester daneben zu bauen.

„Schwalben sollen es gut haben im Schlossgarten“, sagte Stalling und verwies darauf, dass der Park mit seinen Wiesen, Bäumen, Sträuchern und Gewässern und den dort lebenden Insekten gute Bedingungen für Schwalben bietet.

Nach Angaben der Naturschutzorganisation Nabu geht die Zahl der Schwalben in Deutschland zurück, weil ihre Lebensräume etwa durch intensive Landwirtschaft oder moderne Fassadenbauweisen zunehmend beeinträchtigt werden. „Sie finden oftmals keinen lehmigen Boden zum Bau ihrer Nester mehr, können ihre Nester an den glatten Fassaden nicht befestigen“, heißt es beim Nabu Niedersachsen. Schwalben überwintern südlich der Sahara. Ihre Rückkehr wird in den kommenden Wochen erwartet.

dpa

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