„Nur Wehwehchen“ vor Wolfsburg-Spiel

Schaaf hat die Qual der Wahl

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Thomas Schaaf

Hannover - Hannover 96 könnte heute Abend im Niedersachsenderby gegen den VfL Wolfsburg die in Stuttgart siegreiche Startelf einsetzen. „Wir sind von Verletzungen verschont geblieben“, sagte 96-Trainer Thomas Schaaf gestern: „Es gibt nur Wehwehchen.“ Zudem sind die zuletzt angeschlagen fehlenden Alexander Milosevic und Adam Szalai sowie der gegen den VfB gesperrte Ceyhun Gülselam einsatzbereit.

„Die, die gespielt haben, haben es gut gemacht“, sagte Schaaf. Ob es deshalb bei der Aufstellung „1:1 so weitergeht, kann ich noch nicht beantworten“.

Wolfsburg hält Schaaf trotz der aktuellen Probleme nicht für angeschlagen: „Das ist noch immer ein Topteam.“

VfL-Trainer Dieter Hecking möchte eine mögliche Aufholjagd seines abstiegsgefährdeten Ex-Clubs sofort stoppen: „Wir wollen einen zweiten Sieg in Serie verhindern.“ Hecking weiß aber auch: „Das 2:1 von 96 in Stuttgart war sehr wichtig. Die Mannschaft glaubt noch an sich.“

Hecking, der Hannover drei Jahre lang trainiert hat, muss heute mehrere Ausfälle verkraften, darunter Abwehrchef Naldo. „Ein Fragezeichen steht auch hinter Vieirinha“, sagte der Wolfsburger Coach mit Blick auf seinen rechten Außenverteidiger: „Ob ein anderer Verletzter zurück in den Kader kommt, ist noch offen.“ Der zuletzt meist auf der Bank sitzende Andre Schürrle sei „wieder eine Option für die Startelf“.

Trotz der vielen Ausfälle wird Hecking erneut auf Luxus-Stürmer Nicklas Bendtner verzichten. „Die Tür ist nicht endgültig zu. Wenn er über einen längeren Zeitraum das zeigt, was wir von ihm erwarten, geht die Tür wieder auf“, erklärte der Coach.

dpa/sid

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