Hohe Ansteckungsgefahr

Norovirus im Landkreis Lüneburg

Lüneburg - Das Norovirus ist in neun Kindertagesstätten im Landkreis Lüneburg aufgetreten. Das Gesundheitsamt warne vor der hohen Ansteckungsgefahr, teilte ein Kreissprecher am Dienstag mit.

"Schon kleine Mengen des Virus' reichen aus, um zu erkranken", zitierte er Amtsleiterin Marion Wunderlich. "Eine Infektion kann bereits dann erfolgen, wenn jemand seine Hände nicht sorgfältig gewaschen hat." Typische Symptome seien akutes Erbrechen, Fieber und Durchfall. Weil die Anzeichen auch allein und in unterschiedlicher Heftigkeit auftreten könnten, würden Virusträger leicht übersehen. So könne sich das Virus sich leicht weiterverbreiten.

Das Norovirus gehört nach Angaben des Robert Koch-Instituts in Berlin zu den weltweit häufigsten Erregern für plötzlich auftretenden Brechdurchfall. Verstärkte Ansteckungsgefahr herrscht in Gemeinschaftseinrichtungen. Der Nachweis ist meldepflichtig. Die Erreger werden über den Stuhl oder Erbrochenes ausgeschieden. Bei einer schweren Erkrankung ist ärztliche Hilfe wichtig.

dpa

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Wie kann ich einer Ansteckung mit Norovirus vorbeugen?

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