250 Rettungskräfte beteiligen sich an Übung vor Norddeich

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Katastrophenübung vor Norddeich

Norddeich - Rund 250 Rettungskräfte haben sich an der Nordseeküste an einer Katastrophenübung beteiligt, bei dem von der Kollision einer Norderney-Fähre mit einem Seeschiff ausgegangen wurde.

60 Verletzte gebe es auf der nach einem Motorschaden gerammten Fähre, hieß das Szenario für die im Voraus nicht eingeweihten Retter, die am Samstagvormittag alarmiert wurden, teilte das Havariekommando in Cuxhaven mit. Hubschrauber, Bergungsschiffe und die Rettungsdienste des Landkreises Aurich, die Feuerwehr, das Rote Kreuz und die Reederei selber wurden in die Übung eingebunden.

Dabei ging es vor allem darum zu prüfen, ob die Abstimmung zwischen den Helfern am Land und auf dem Wasser klappt. Aus Emden, Bremen und Cuxhaven wurden Teams zur Brandbekämpfung und Versorgung von Verletzten auf die Fähre gebracht. Nachdem die Fähre wieder flott gemacht wurde und zum Hafen Norddeich fuhr, galt es dort auf einem eigens eingerichteten Behandlungsplatz, die ärztliche Versorgung sicherzustellen.

Als alle als Verletzte geschminkte Statististen versorgt waren, zog das Havariekommando am Ende der fünfstündigen Übung ein positives Fazit.
dpa

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