Mit viel Fisch aufgepäppelt

Junge Seehunde kehren in die Nordsee zurück

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Die ersten Seehunde sollen am Dienstag wieder ausgewildert werden.

Norddeich - Viel Fisch und ordentlich Schwimmtraining: In Niedersachsen sind die ersten drei aufgepäppelten Heuler in die Freiheit zurückgekehrt.

Tierpfleger der Seehundstation in Norddeich setzten die Jungtiere am Dienstag vor der Ostspitze der ostfriesischen Insel Juist in der Nähe eines Rudels von Seehunden aus. Auf einer Sandbank krochen Lea, Fiete und Störtebeker aus ihren Kisten.

Die drei verwaisten Seehundbabys waren nur wenige Tage alt, als sie im Frühsommer in die Aufzuchtstation kamen. In der ersten Zeit bekommen die kleinen Heuler dort fette Ersatz-Milch. Später verputzen sie kiloweise Heringe. "Mit etwa vier Wochen geht es ins Trainingslager", sagte Stationsleiter Peter Lienau. Im großen Schwimmbecken sollen sie sich Muskeln für die Rückkehr in die Nordsee antrainieren. Erst wenn die Jungtiere fit sind und mindestens 25 Kilo wiegen, wildern die Tierpfleger sie aus.

Die Seehundstation Friedrichskoog in Schleswig-Holstein hatte bereits vor zwei Wochen die ersten Heuler zurück in die Nordsee gebracht. Die Station im Nordener Stadtteil Norddeich hat in diesem Jahr rund 160 Seehunde aufgezogen und damit etwas mehr als im Vorjahr. Bis voraussichtlich Ende Oktober sollen alle ausgewildert sein.

dpa

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