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Großbrand wütet in Mehrparteienhaus – Gebäude unbewohnbar

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Von: Felix Busjaeger

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Feuerwehrfahrzeug
Ein Feuerwehrfahrzeug steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf einer Straße. In Nienburg hat es in der Nacht zu Samstag gebrannt. © Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Nach einem Brand in Nienburg ist ein Mehrparteienhaus unbewohnbar. Fünf Menschen wurden von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet – zwei weitere wurden vermisst.

Nienburg – Ein Großbrand hat in der Nacht zu Samstag die Feuerwehren in Nienburg in Niedersachsen im Atem gehalten: Gegen 03:23 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Mehrparteienhaus im Grefengrund gerufen. Das Gebäude war aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten. Beim Eintreffen der Polizeikräfte stand bereits der Dachstuhl in Vollbrand. Wie die Beamten mitteilten, könnten insgesamt fünf Menschen von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet werden – sie blieben unverletzt. Zwei weitere Personen im Alter von 85 und 80 Jahren, von denen zunächst unklar war, ob sich diese noch in ihrer Wohnung aufhielten, befanden sich nach aktuellen Erkenntnissen zur Brandzeit nicht im Gebäude.

Kreisstadt in Niedersachsen:Nienburg/Weser
Höhe:25 m
Fläche:64,45 km²

Nienburg: Mehrfamilienhaus nach Brand unbewohnbar

Wie aus Informationen der Polizei hervorgeht, drohte das Feuer zwischenzeitlich, auf das Nachbarhaus überzuspringen. Aus diesem Grund leiteten Polizeibeamte eine Evakuierung der Bewohner ein. Diese konnten später in ihre Wohnungen zurückkehren, da das Gebäude nicht durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen wurde. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und des Funkenflugs wurden Anwohner über Radiodurchsagen zwischenzeitlich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Das Feuer konnte inzwischen gelöscht werden. Die Warnung vor Funkenflug und Rauchentwicklung wurde inzwischen wieder aufgehoben. Gegen 8:30 Uhr befanden sich Polizei und Feuerwehr noch am Brandort. Die Beamten haben Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur genauen Schadenshöhe können derzeit noch nicht gemacht werden.

Mehrfamilienhaus in Nienburg brennt – In Bremen fahndet die Polizei nach einem Messerstecher

Ebenfalls in der Nacht zu Samstag kam es in Bremen zu einem größeren Polizeieinsatz wegen eines Messerstechers. Nachdem ein bisher unbekannter Mann einen Taxifahrer niedergestochen hatte, fahndete die Polizei mit einem Großaufgebot nach dem mutmaßlichen Täter. Unter anderem waren das Sondereinsatzkommando, ein Spürhund und ein Polizeihubschrauber an der Suche beteiligt. Wie die Beamten am frühen Samstagmorgen bekannt gaben, waren die Bemühungen bisher erfolglos.

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Das mutmaßliche Fluchtfahrzeug, ein Taxi, das in Bremen Gröpelingen entwendet wurde, wurde stark beschädigt auf einer Autobahnauffahrt gefunden. Der unbekannte Mann floh vermutlich zu Fuß weiter.

Brand wütet in Nienburg – weitere Blaulichtmeldungen aus Niedersachsen und Bremen

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Dannenberg im Landkreis Lüchow-Dannenberg sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Ersten Erkenntnissen nach war der Fahrer mit seinem Wagen zu schnell auf der Bundesstraße 191 unterwegs. Zudem warnt der Deutsche Wetterdienst vor dem Orkan Nadia, deshalb sollten Autofahrer und Fußgänger in einigen niedersächsischen Landkreisen Vorsicht walten lassen.

Derweil staunten die Beamten der Polizei Bremen wohl nicht schlecht, dass Diebe trächtige Kühe von der Weide gestohlen haben.

Vor ganz anderen Problemen stehen derzeit aber Autofahrer in Bremen und Niedersachsen. Hier stehen gerade die Zeugnisferien nach dem ersten Schulhalbjahr an. Prompt zum Start sorgen allerdings Vollsperrungen auf der Autobahn 1 und Autobahn 7 für massive Staugefahr und fordern einiges an Geduld ab. Von Freitagabend, 28. Januar 2022 (19:00 Uhr), bis Sonntagnachmittag, 30. Januar 2022 (15:00 Uhr) wird es auf der A7 zwischen Seesen und Northeim-Nord eng. Beide Fahrtrichtungen müssen gesperrt werden. Auf der A1 ist die Strecke zwischen den Abfahrten Holdorf und Neuenkirchen/Vörden voll gesperrt. Der Grund sind Fahrbahnerneuerungen. *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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