Bessere Beobachtung 

Niedersachsens Verfassungsschutzpräsidentin fordert Konsequenzen aus G20

Hannover - Nach den schweren Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg hat Niedersachsens Verfassungsschutzpräsidentin Maren Brandenburger eine bessere Beobachtung der international vernetzten autonomen Szene gefordert.

Es müsse geklärt werden, wie künftig Absprachen und Verbindungen der Autonomen im Vorfeld von Ereignissen auch über Grenzen hinweg besser im Auge behalten werden könnten, sagte sie der "Neuen Presse" (Dienstag). Bei Krawallen rund um die internationale Konferenz am Freitag und Samstag waren rund 500 Polizisten verletzt worden, darunter 40 aus Niedersachsen und 19 aus Bremen. 

Die Zahl der niedersächsischen Autonomen, die sich an den Ausschreitungen beteiligt haben, ist dem Bericht zufolge noch nicht klar. Im Vorfeld habe der Verfassungsschutz geschätzt, dass 400 Autonome aus Niedersachsen nach Hamburg fahren würden, sagte Brandenburger der Zeitung. "Das heißt aber nicht, dass die alle auch Gewalt ausüben." Dem Bericht zufolge zählt der Verfassungsschutz 625 Autonome. Schwerpunkte sind demnach Göttingen, Hannover, Osnabrück, Braunschweig, Oldenburg und Lüneburg.

dpa

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Rubriklistenbild: © dpa

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