Zahl der Selbstanzeigen wieder gesunken

Niedersachsens Steuerfahnder bringen dem Staat 123 Millionen Euro

Hannover - Niedersachsens 260 Steuerfahnder haben dem Staat im vergangenen Jahr Einnahmen in Höhe von rund 123 Millionen Euro eingebracht. Das Geld wäre dem Gemeinwesen sonst verloren gegangen, teilte das Finanzministerium am Freitag in Hannover mit.

Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern pendelte sich wieder auf frühere Werte ein, sie lag im vergangenen Jahr bei 986. Nach der Ankündigung gesetzlicher Verschärfungen hatten sich 2013 und 2014 deutlich mehr Menschen bei den Finanzbehörden in Niedersachsen selbst angezeigt als früher. 2015 traten die neuen Gesetze in Kraft: Straffrei bleibt jetzt nur noch, wer Steuern bis 25.000 Euro hinterzogen hat und sich selbst anzeigt. 

Bis Ende 2014 lag diese Grenze bei 50.000 Euro. Bei den meisten Steuersündern handelte es sich um Menschen, die undeklarierte Geldbeträge in Luxemburg, der Schweiz oder Liechtenstein angelegt hatten. Dort wurde das lange Zeit herrschende Bankgeheimnis durch ein internationales Abkommen aufgeweicht: Informationen zu Konten und Erträgen werden nun ausgetauscht. - dpa

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa-avis

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