Corona-Pandemie

Niedersachsens Inzidenz sinkt leicht – Bremen auf gleichem Niveau

Das Infektionsgeschehen in Deutschland, Bremen und Niedersachsen bewegt sich auf einem gleichbleibenden Niveau. Doch die Delta-Variante bleibt auf dem Vormarsch.

Berlin – Der Inzidenzwert in Niedersachsen ist am Donnerstag, 1. Juli 2021, leicht gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI, Stand: 8:15 Uhr) sank der Wert auf 2,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Vortag hatte er noch bei 3,0 gelegen. Es wurden 53 neue Corona-Fälle gemeldet, eine Person ist im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Mit 14,0 lag der Inzidenzwert in Niedersachsen in Celle am Höchsten, dicht gefolgt von Wolfsburg mit 11,3.

Virus:Coronavirus, COVID-19
Krankheitserreger:SARS-CoV-2
Vorkommen:weltweit
Erster bekannter Fall:1. Dezember 2019

Im Bundesland Bremen hingegen stieg die Inzidenz am Donnerstagmorgen leicht von 5,9 auf 6,0. Die Behörden registrierten neun weitere Erkrankungen mit dem Coronavirus, hinzu kommt ein weiterer Todesfall. In der Stadtgemeinde Bremen liegt der Inzidenzwert aktuell bei 6,5 (Vortag: 6,9) und in Bremerhaven bei 3,5 (Vortag: 0,9).

Bundesweites Infektionsgeschehen bleibt auf gleichem Niveau: Inzidenz am Donnerstag bei 5,1

Die bundesweite Inzidenz lag am Donnerstagmorgen nach Angaben des RKI bei 5,1. Am Mittwoch hatte der Wert noch bei 5,2 gelegen. Bei 892 neu gemeldeten Coronainfektionen, gibt es 63 Todesfälle zu beklagen.

Die Inzidenz bleibt damit in Deutschland weitestgehend auf gleichem Niveau zum Vortag. Doch es ist weiter Vorsicht geboten, da inzwischen rund ein Drittel bis die Hälfte des Infektionsgeschehens auf die wesentlich ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus‘ zurückzuführen ist. Wie die Washington Post berichtet, ist die Delta-Variante des Virus‘ inzwischen in fast 100 Ländern nachgewiesen worden. Inzwischen wurde Delta-Variante auch im Landkreis Oldenburg nachgewiesen. Aus diesem Grund sollen Schüler demnächst in verschiedenen Landkreisen bevorzugt geimpft werden.

Die bundesweite Inzidenz lag am Donnerstagmorgen nach Angaben des RKI bei 5,1. Am Mittwoch hatte der Wert noch bei 5,2 gelegen. Bei 892 neu gemeldeten Coronainfektionen, gibt es 63 Todesfälle zu beklagen.

Die gute Nachricht: Gegen die Delta-Variante helfen auch Impfstoffe – wenn auch nicht alle, die derzeit auf dem Markt sind. So soll beispielsweise laut Experten eine Kreuzimpfung mit den Vakzinen von Biontech und Astrazeneca einen ganz enormen Schutz bieten.

Impfstoffe helfen gegen Delta-Variante: US-Hersteller Moderna mit guten Laborergebnissen

Aber auch der Impstoff von Moderna scheint gut gegen die Delta-Variante des Corona-Virus zu schützen. Laut einer Labor-Untersuchung des US-Herstellers regt der Impfstoff eine Immunantwort gegen die zuerst in Indien aufgetretene Corona-Variante an. Unternehmenschef Bancel spricht von ermutigenden Ergebnissen.

Der Impfstoff des deutschen Herstellers Curevac hingegen scheint noch nicht einmal gegen die Alpha-Variante des Virus‘ richtig zu schützen. In Untersuchungen konnte durch den Wirkstoff gerade einmal ein Schutz von 47 Prozent nach gewiesen werden. Zum Vergleich: Sowohl bei Asdtrazeneca als auch bei dem Impfstoff von Biontech liegt der Schutz vor einem schwerwiegenden Krankheitsverlauf bei mehr als 95 Prozent.

Impfstoff von Curevac fällt durch: Vakzin des Tübinger Bio-Tech-Unternehmens schützt gerade einmal zu 47 Prozent vor schweren Verläufen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will im kommenden Jahr so viel Impfstoff beschaffen, dass jeder Mensch in Deutschland zweimal geimpft werden könnte, wurde aus Kabinettskreisen bekannt. Demnach setzt Spahn dafür vor allem auf Biontech, daneben sollen aber auch andere Vakzine zum Einsatz kommen.

Die Impfstoffe von Curevac und Astrazeneca seien dagegen nicht eingeplant. Aufgrund der miesen Zahlen des Herstellers Curevac rechnet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auch nicht mehr mit einer Zulassung des Impfstoffes der Tübinger in diesem Jahr.

Insgesamt plant Spahn den Angaben zufolge die Beschaffung von 204 Millionen Dosen. Damit sollen die Nachimpfungen abgesichert werden. Die Kosten der über die EU beschafften Impfstoffe beziffert das Gesundheitsministerium auf 3,9 Milliarden Euro. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: ©  Annette Riedl/dpa

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